Startschuss in der Qualigruppe der Bundesliga! Der WAC trifft mit dem GAK gleich auf einen Klub, bei dem fünf „Ex“ arbeiten. Allen voran Trainer Ferdl Feldhofer, der mit den „Wölfen“ einst Europa erobert hatte. Der Coach der Grazer warnt vor den Wolfsbergern, sieht aber auch einen Vorteil für seine Truppe.
Direktes Duell zum Start! Nur drei Punkte trennen den WAC und den GAK zum Auftakt der Qualifikationsgruppe – im Kampf ums Überleben geht’s daher am Samstag um 17 Uhr in Graz gleich direkt ans Eingemachte. Die Steirer warten dabei mit einer fünfköpfigen Abordnung an Ex-„Wölfen“ auf die Lavanttaler – allen voran mit Cheftrainer Ferdinand Feldhofer.
Aufstieg in der Europa League
Der 46-Jährige erlebte mit dem WAC von Jänner 2020 bis März 2021 Sternstunden, schlug in der Europa League zweimal Feyenoord (1:0 daheim, 4:1 auswärts), schaffte es in die Zwischenrunde gegen Mourinhos Tottenham (0:4, 1:4). „Wenn man bedenkt, wie schwer sich österreichische Klubs heute international tun, dann ist das viel wert gewesen – es waren unglaubliche Momente“, betont Ferdl, der 2020 in der Bundesliga Dritter wurde.
In der Vorsaison hat der WAC den ÖFB-Cup gewonnen und wurde fast Meister. Es ist unerwartet, dass sie mit fast demselben Kader nun nicht oben drin sind.
GAK-Trainer Ferdinand FELDHOFER
„WAC hat stärkstes Team!“
Ein Tabellenrang, der heuer für den WAC weit, sehr weit weg ist. Was Feldhofer doch sehr verwundert. „Prinzipiell sehe ich den WAC im Unteren Play-off mit den stärksten Einzelspielern und dem stärksten Team. In der Vorsaison haben sie den ÖFB-Cup gewonnen und wurden fast Meister. Der Kader ist jetzt großteils unverändert. Für mich kommt es unerwartet, dass sie nicht oben drin sind“, sagt der ehemalige Nationalteamspieler und unterstreicht daher: „Berücksichtigt man das Potenzial und den Wert der Spieler, ist der WAC unten der Favorit!“
Wiedersehen mit Kapitän
Dennoch rechnet sich Ferdl am Samstag freilich Chancen auf Punkte aus – die bisherigen Saisonduelle endeten mit einem 3:1 für die Kärntner und einem 2:2. „Aber jetzt geht alles bei Null los. Jetzt wird jedes Spiel eng, keiner ist mehr vor dem Abstieg sicher. Wir müssen gegen die individuelle Klasse des WAC unser Bestlevel bringen. Unser Vorteil ist, dass wir von Anfang an mit der jetzigen Situation gerechnet haben“, sagt der GAK-Coach, der vom aktuellen Lavanttaler Spielerkader damals nur mit Kapitän Dominik Baumgartner gearbeitet hat. Beim GAK arbeiten indes noch vier weitere ehemalige Wolfsberger.
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