So, 19. August 2018

Weihe am 2. Dezember

27.11.2017 11:49

Bischof Hermann bittet um Spenden anstatt Präsente

Verbindungen schaffen, Mitmenschen unterstützen und neue Wege gehen. Der Umzug Hermann Glettlers von Graz nach Innsbruck holt die Alpenhauptstadt nicht nur aus der Bischofs-Krise, sondern läutet auch den Aufbruch zu neuen Ufern ein. Denn Hermann Glettler will "den Weg der Erneuerung weiter gehen".

Das Wappen, das die Diözese Innsbruck seit Kurzem ziert, holt Innsbruck und Graz unter ein Dach. Die Brücke als Symbol für Innsbruck, der Grazer Uhrturm, die bischöfliche Segenshand und das verwundete Herz Jesu - traditionelle, aber vor allem starke Symbole, die für das Amtsverständnis Glettlers von hoher Bedeutung sind. Unterstützend und unmissverständlich stehen die Worte "Euntes Curate et praedicate" darunter. Zu Deutsch: "Geht, heilt und verkündet". Ein Motto, das schon 2014 das 50-Jahr-Jubiläum der Innsbrucker Diözese prägte und an das Glettler nun bewusst anknüpft, um "den damals begonnenen Weg der Erneuerung weiter zu gehen".

Krankenpflege

Am kommenden Samstag wird Glettler offiziell zum Bischof geweiht. Statt Geschenken wünscht er sich aber Spenden für zwei soziale Projekte, die ihm am Herzen liegen: der Krankenpflege für Obdachlose und dem neuen Caritas-Integrationshaus Innsbruck. "Grundsätzlich verfügt Innsbruck über gute Einrichtungen für wohnungslose Menschen, auch medizinische Basisversorgung ist gegeben", erklärt Caritas-Direktor Georg Schärmer, "aber ein fehlendes Glied zeigt sich, wenn obdachlose Menschen erkranken und Pflege brauchen." Die Caritas baut deshalb mit Hilfe von Spenden Krankenzimmer auf.

Ein Zuhause schaffen

Mit dem neuen Integrationshaus entsteht ein Zuhause für rund 240 Menschen: Singles, Familien, Menschen mit und ohne Behinderung, alte Menschen - sie alle sollen einen Ort bekommen, in dem sie sein können. Auch dieses Projekt will der Bischof mit der Kollekte seiner Weihe unterstützen. Beginn der Bischofsweihe ist am 2. Dezember um 10 Uhr in der Olympiahalle - der Zutritt ist nur über eine Platzkarte möglich. Die gibt es gratis bei allen Ö-Ticket-Stellen. An der Tageskasse wird es noch Restkarten geben.

Anna Haselwanter, Kronen Zeitung

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