Sa, 23. Juni 2018

Osteoporose

27.09.2017 06:00

Achtung, Knochenbruch!

16.000 Oberschenkelhalsbrüche erleiden über 50-Jährige hierzulande jedes Jahr. Damit liegen wir weltweit mit Dänemark und Schweden im Spitzenfeld. Eine neue Leitlinie und eine Patientenbroschüre sollen das in Zukunft ändern.

"Wir wissen heute, dass viele moderne ,Volkskrankheiten’ die Mikroarchitektur des Knochens schädigen können", betont der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Prof. Dr. Thomas Szekeres. In der Früherkennung sollte daher nicht nur auf klassische Risikofaktoren wie Alter (über fünfzig) und Geschlecht (weiblich), Bewegungsmangel und zu wenig Kalzium aus der Nahrungs (z. B. Milch, Käse, Joghurt) geachtet werden. Denn auch Diabetes, COPD, chronisch-entzündliche Erkrankungen oder Essstörungen können das Risiko für Osteoporose erhöhen. "Mit der Initiative Arznei & Vernunft wollen wir neue Erkenntnisse rasch in die Ordinationen und Spitäler bringen, damit die Patienten davon profitieren", so Dr. Szekeres.

Wie wichtig es ist, auch schon im Kindes- und Jugendalter auf gesunde, starke Knochen zu achten, sodass Osteoporose erst gar nicht auftritt. Darauf verweist der Vorsitzende des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger, Mag. Dr. Alexander Biach: "Bis etwa zum 30. Lebensjahr bauen wir Knochenmasse auf. Während dieser Zeit können durch ausgewogene Ernährung und regelmäßiges körperliches Training die Knochen gestärkt werden."

Karin Rohrer, Kronenzeitung

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