Sa, 23. Juni 2018

Bäume gestreift

28.07.2017 10:12

US-Militärhubschrauber musste auf Feld notlanden

Im Zuge einer NATO-Übung bei unseren ungarischen Nachbarn hat ein US-Militärhubschrauber am Donnerstag auf dem Rückflug nach Deutschland in Niederösterreich eine Notlandung in einem Feld hinlegen müssen. Der Black-Hawk-Hubschrauber dürfte bei widrigen Witterungsverhältnissen zu niedrig geflogen sein und mehrere Baumwipfel gestreift haben. Die Maschine war daraufhin nicht mehr flugfähig und muss nun repariert werden.

Wie Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium erklärte, seien die Heckflosse und das Cockpit links vorne beschädigt worden, die Reparatur soll am Freitag durch Techniker der US-Armee erfolgen. Die Besatzung des Black Hawk hatte das Angebot angenommen, in der Kaserne im nahen Mautern (Bezirk Krems) zu übernachten, sagte Bauer.

Hubschrauber nicht mehr flugtauglich
Die US-Militärmaschine war auf der Rückkehr von einer NATO-Übung in Ungarn in einem Verband Richtung Deutschland unterwegs gewesen, so Bauer. Laut dem ORF NÖ war die Notlandung auf einem abgemähten Getreidefeld bei Bergern gegen 14.15 Uhr angezeigt worden. Der mit sieben US-Militärangehörigen besetzte Hubschrauber sei nicht mehr flugtauglich gewesen. Verletzte gab es nicht zu beklagen.

Von dem Zwischenfall verständigt wurden neben der Polizei die Bezirkshauptmannschaft Krems, die ein Platzverbot verhängte, und Austro Control. Der Luftfahrtbehörde zufolge hätten drei Maschinen dieses Typs von Ungarn nach Linz eine Überflugberechtigung gehabt, wobei eine Maschine gegen 12.40 Uhr ein Problem gemeldet und eine ungeplante Zwischenlandung unternommen habe.

Maschine nachts von Militärstreife bewacht
Laut dem ORF NÖ machte sich am späten Donnerstagabend auch der US-Militärattaché ein Bild von der Lage. Über Nacht wurde die Maschine von einer österreichischen Militärstreife bewacht, während im Black Hawk ein US-Soldat die Stellung gehalten habe.

 krone.at
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