So, 21. Oktober 2018

Allergien

14.07.2017 06:00

Früher Therapiebeginn schützt vor Asthma

Nicht nur Erwachsene, auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter allergischen Symptomen wie rinnender Nase, Husten- und Niesanfällen, juckenden Augen, Krankheitsgefühl. Etwa 20 bis 25 Prozent sind bereits betroffen! Der althergebrachte Spruch: "Das wächst sich schon aus", kann fatale Folgen haben. Denn bei Nichtbehandlung entwickelt sich in vielen Fällen Asthma.

Bei einem Fachkongress führender Allergologen aus Europa, der vor kurzem in Helsinki stattgefunden hat, wurden alarmierende Daten vorgestellt, die zeigen, wie Kinder mit Allergien (allen voraus gegen Hausstaubmilbe, gefolgt von "Heuschnupfen") eingeschränkt sind. Sie haben eine dreimal so hohe Wahrscheinlichkeit für schlechtere schulische Leistungen aufgrund von Fehlzeiten und Konzentrationsschwierigkeiten, 40 Prozent kämpfen mit Schlafstörungen. Sie müssen zudem viermal häufiger auf Aktivitäten im Freien verzichten als ihre gesunden Altersgenossen, was das soziale Leben beeinträchtigt.

Daher wird Kinderärzten und Eltern geraten, schon erste Symptome bei den Kleinen zu behandeln und nicht so lange zuzuwarten, bis sich das Vollbild der Erkrankung zeigt. Besonders bei überschießenden Reaktionen auf Hausstaubmilben besteht ein hohes Risiko für Asthma - wenn bereits einer der Elternteile Allergiker ist, schon nach einem Jahr! Außerdem müssen langfristig weniger Medikamente eingenommen werden, wenn man frühzeitig gegensteuert.

Gegen Gräserpollen wurde nun eine Tablette zur Immunisierung auch für Kinder ab fünf Jahren zugelassen.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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