Irrtümlich getroffen

Philippinen: Militär tötet zehn eigene Soldaten

Ausland
01.06.2017 07:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein schwerer Irrtum der philippinischen Luftwaffe hat zehn Soldaten das Leben gekostet. Der Angriff galt eigentlich islamistischen Rebellen auf der stark umkämpften Insel Mindanao. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte dazu am Donnerstag: "Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas."

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi ums Leben. Acht weitere Menschen wurden bei dem Luftangriff verletzt.

Kriegsrecht verhängt
Marawi auf der Insel Mindanao, die etwa 800 Kilometer südlich von Manila liegt, ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Präsident Rodrigo Duterte verhängte das Kriegsrecht über die gesamte Insel. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den über 200.000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen.

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