22.04.2017 09:30 |

Tag gegen Lärm

Lärm im Alltag: Wie man seine Ohren schützt

Unser Alltag wird immer lauter. Und Lärmschwerhörigkeit ist die zweithäufigste Art einer Hörminderung nach der Altersschwerhörigkeit. Umso wichtiger ist es, seine Ohren zu schützen. Am "Internationalen Tag gegen Lärm" am 26. April soll darauf aufmerksam gemacht werden.

Ob zu Hause, im Job oder auf der Straße - ruhig ist es selten, laut ist es immer öfter. Für 98 Prozent jener Österreicher, die in den Großstädten Graz und Wien leben, ist Lärm ein belastender, unangenehmer Störfaktor. Mehr als drei Viertel (77,5 Prozent) befinden sich laut eigenen Angaben "öfters" in lauter Umgebung. Mehr als 50 Prozent (51,9 Prozent) tragen aber "nie" einen Gehörschutz - obwohl sie es vor allem bei lauten Events (49 Prozent), beim Schlafen (49 Prozent) oder beim Arbeiten (44,1 Prozent) oft gerne ruhiger hätten. Dies zeigt eine qualitative Umfrage im Auftrag von Neuroth - Österreichs führendes Hörakustikunternehmen.

Lärm wird oft nicht mehr bewusst wahrgenommen
"Lärm ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Deshalb nehmen wir ihn oft gar nicht mehr bewusst wahr. Lärmschwerhörigkeit ist die zweithäufigste Art einer Hörminderung nach der Altersschwerhörigkeit", sagt Hörgeräteakustik-Meister Andreas Grill von Neuroth. "Ab 85 Dezibel wird Lärm auf Dauer gesundheitsgefährdend", sagt HNO-Facharzt Wolfgang Luxenberger, Obmann der Fachgruppe der steirischen HNO-Ärzte und ergänzt: "Lärmbelastung verlagert sich zunehmend in den Freizeitbereich. Wegen zu lauter Musik bei Konzerten erleiden auch immer mehr junge Leute einen Hörverlust. Umso wichtiger ist der richtige Schutz für die Ohren." Ab einer Lärmbelastung von rund 55 Dezibel fällt die Konzentration immer schwerer. Und störender, dauerhafter Lärm kann nicht nur zur Gefahr für die Ohren werden, sondern zum Beispiel auch hohen Blutdruck oder Schlafstörungen hervorrufen und das Herzinfarktrisiko steigern.

Gehörschutz für alle Fälle
Wenn es im Alltag zu laut wird, helfen nicht nur regelmäßige Ruhepausen für die Ohren, sondern auch ein passender Gehörschutz. "Neben standardisierten Produkten für den schnellen Bedarf gibt es auch spezielle Gehörschutzlösungen, die individuell an das Ohr angepasst werden und die Ohren bestmöglich entlasten. Egal, ob für ein Konzert, für die Jagd oder für die Arbeit. Auch zum Schwimmen gibt es einen entsprechenden Gehörschutz, um etwa Ohrentzündungen vorzubeugen - speziell für Kinder und Wassersportler", sagt Hörgeräteakustik-Experte Grill.

Der Vorteil: Je nach persönlichem Bedürfnis gibt es jede Gehörschutzlösung in vielfältigen Designs und Materialien. Einerseits wird Lärm auf ein sicheres Niveau gedämpft, andererseits bleiben Sprache und Musik dennoch gut verständlich. So kann ein Discobesuch zum Beispiel so laut sein wie ein Düsenjäger - nämlich rund 120 Dezibel. "Wenn man schlechter hört oder ein Pfeifen im Ohr feststellt, sollte man das so früh wie möglich von einem HNO-Arzt abklären lassen", sagt Andreas Grill von Neuroth.

Mehr zu individuellen Gehörschutzlösungen finden Sie online unter: www.earwear.me

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