09.04.2017 06:00 |

Frühjahrsmüdigkeit

Schlapp statt energiegeladen?

Viele schleppen sich jetzt wieder kraftlos durch den Tag. Die Umstellung auf die warme Jahreszeit läuft nicht immer ganz reibungslos ab. Mit folgenden Tipps bringen Sie Ihren Organismus aber wieder in Hochform

Was steckt eigentlich dahinter, wenn wir uns den ganzen Tag schlapp fühlen? Die Ursachen für Frühjahrsmüdigkeit sind zwar nicht eindeutig geklärt. Fest steht aber, dass die beiden körpereigenen Hormone Serotonin und Melatonin (Schlafhormon) an den Beschwerden wie Schläfrigkeit, Schwindel und Kreislaufproblemen beteiligt sind.

Serotonin sorgt für Aktivierung und gute Laune. Es wird z. B. durch Sonne im Organismus produziert. Das Licht gelangt in den Hypothalamus, einer Drüse im Gehirn, welche die Herstellung steuert. Je häufiger und je länger der Körper diesem ausgesetzt ist, desto mehr Glückshormone kann er bilden. Mit der Steigerung der Produktion von Serotonin wird gleichzeitig die Bildung von Melatonin gedrosselt. Das heißt, man sollte jetzt jeden Sonnenstrahl nutzen, um den Organismus wieder in Schwung zu bringen.

Mehr Bewegung!
Das führt uns auch gleich zum wichtigsten Tipp: Gehen Sie so oft wie möglich ins Freie! Sportliche Aktivitäten am besten jetzt aus dem Fitnesscenter in die Natur verlegen. Viel Bewegung hilft auch, die im Winter angesammelten Fettpölsterchen rascher wieder loszubekommen.

Dauernde Wetterumschwünge zwischen warm und kalt, wie sie im April auf der Tagesordnung stehen, belasten den Kreislauf zusätzlich. Besonders Wetterfühlige mit niedrigem Blutdruck leiden bei den steigenden Temperaturen. Massagen und Wechselduschen fördern die Durchblutung und sorgen dafür, dass der Blutdruck nicht zu sehr absackt.

Vitamine als Frischzellenkur
Vitaminreiche Wildkräuter sind ebenfalls ein probates Mittel, um uns aus dem Winterschlaf zu holen. "Brennnesseln eignen sich hervorragend für eine Frischzellenkur im Frühling. Sie sind reich an Vitamin C, wirken blutreinigend und stärken mit ihrem hohen Gehalt an Kieselsäure auch das Bindegewebe", erklärt Mag. Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

"Ob Gänseblümchen, Schafgarbe oder Löwenzahn. Die heimischen Wiesen liefern uns, was wir für eine vitaminreiche Frühjahrskur brauchen. Löwenzahn kurbelt den Stoffwechsel an. Seine feine, bittere Note harmonisiert sehr gut in Frühlingssalaten. Ein Pluspunkt für die Linie: Wer bitter genießt, verliert den Heißhunger auf Süßes, und Gänseblümchen helfen zudem, den Cholesterinspiegel ,in Schach‘ zu halten."

Alles über Wildkräuter und Rezepte finden Sie in der Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen", zu bestellen unter 01/803 32 32.

Weitere Schlemmereien im Internet

Karin Rohrer, Kronenzeitung

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