27.02.2017 15:24 |

Aufreger-Buch

Islamkritikerin warnt vor "verschleierter Gefahr"

Die Diskussion um das geplante Burkaverbot bei uns erhitzt die Gemüter. Während Gegner gerne mit Toleranz argumentieren, sorgt in Deutschland eine Islamkritikerin mit dem Aufreger-Buch "Die verschleierte Gefahr" für Aufsehen. Autorin Zana Ramadani, eine gebürtige Mazedonierin, will die Gesellschaft aufrütteln.

"Die muslimischen Frauen herrschen in der Familie. Ihre Töchter erziehen sie zu willenlosen Lemmingen, ihre Söhne zu verwöhnten Machos", wettert Ramadani im "Krone"-Gespräch. Sie selbst ist in einer muslimischen Familie aufgewachsen und mit sieben Jahren nach Deutschland gekommen. Die 33-Jährige hat die Macht der Mutter am eigenen Leib erlebt und unter die Lupe genommen.

Kritik an "Toleranzwahn" der Gesellschaft
Die Hand einer Muslimin gegen die eigene Tochter sitzt sehr locker, obwohl es nicht im Koran steht. Frauen sehen sich als Hüterinnen einer Tradition, unter der sie selbst gelitten haben. Die CDU-Politikerin spart auch nicht damit, den "Toleranzwahn" der Gesellschaft in Bezug auf die Verschleierung zu beleuchten.

Egal ob Kopftuch oder Burka, beides sei eindeutig gegen die Gleichstellung der Frau und Markenzeichen des politischen Islam. Die Kleidungsstücke stünden für die Entmündigung und Entweiblichung der Frauen.

"Kein Leben außerhalb der Community"
Warum spielen diese dann mit? "Es ist die Sicherheit in der Familie. Viele haben kein Leben außerhalb der Community. Wir müssen aufhören, den politischen Islam und die fortdauernde Diskriminierung der muslimischen Frau als kulturelle Eigenart zu verharmlosen." Integration und Bildung seien Aufgabe des Staates und nicht der Muslimverbände, so Ramadani.

Martina Münzer, Kronen Zeitung

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