bike-austria Tulln

Die Bilder von Österreichs größter Motorradmesse

Motor
03.02.2017 21:10

Wenn wir schon keine weißen Weihnachten haben können, warum dann keine weiße Motorradmesse? Für Fans ist jedenfalls Bescherung, denn bei der bike-austria auf dem Messegelände in Tulln ist bis Sonntag alles an Motorrädern versammelt, was Rang und Namen hat. Auf Probefahrten muss dieses Mal temperaturbedingt allerdings verzichtet werden.

So wird man wenigstens nicht von einem Regenguss überrascht, und in den Hallen gibt es genug zu sehen. 160 Firmen präsentieren 340 Marken aus Japan, Europa und den USA. Alle Top-Player der Branche sind dabei und das Angebotsspektrum reicht von Motorrädern, Rollern, E-Bikes, Verbrennungs- und Elektroantrieben sowie Anhängern bis hin zu Teilen und Zubehör für motorisierte Zweiräder. Neu ist ein eigener Bereich für ATV & Quads.

So sind z.B. die Supersportler fast komplett vertreten, von der Yamaha R1 über die Kawasaki ZX10-R bis zur überarbeiteten BMW S 1000 RR und den brandneuen Eisen Suzuki GSX-R1000/RR und Honda Fireblade. Ebenso die Siegerin der Kategorie "Sportler" der erstmals ausgetragenen Wahl zum Motorrad des Jahres, die Ducati 1299 Superleggera.

Messebesucher können auch den Duft des Motorsports atmen, so ist etwa die Dakar-KTM von Matthias Walkner zu sehen, aber auch die KTM RC16, die in den letzten Wochen vor Saisonstart noch konkurrenzfähig gemacht werden soll, um in der MotoGP bestehen zu können.

Richtig rennsportlich wird es am Samstagnachmittag mit Stargast Matthias Walkner und am Sonntag, wenn Ex-MotoGP- und Neu-WorldSBK-Fahrer Stefan Bradl auftritt und über Rennsport im Allgemeinen und sein aktuelles Bike, die Honda Fireblade SP2, im Besonderen spricht.

Einer der Trends der Messe sind sogenannte Caferacer, als Naked-Bike-Umbauten, die klassisch rennorientiert sind. Der Name geht auf das Londoner Ace Cafe zurück, das bereits seit den 30er-Jahren ein Treffpunkt für Motorradfahrer ist. Es war oft Ausgangspunkt für unerlaubte Rennen auf öffentlichen Straßen. In Tulln vertritt etwa die brandneue BMW R nineT Racer diese Kategorie.

Yamaha und Abarth haben mit der XSR900 Abarth ein leichtfüßiges und leistungsstarkes Retro-Special im Geist der 60er entwickelt. Dann natürlich die V7 III, die Brixton BX125 R und die Royal Enfield Continental GT 535. Überhaupt ist retro in. War früher wirklich alles besser und Weihnachten weißer?

Die Öffnungszeiten:

  • Samstag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Sonntag: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: EUR 12,-
  • Ermäßigte Tickets (Studenten und Gruppen ab 20 Personen):EUR 10,-
  • Jugendliche von 14 bis 18 Jahre: EUR 8,-
  • Kinder von 6 bis 14 Jahre: EUR 3,-
  • Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
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