Vincent Kriechmayr hat in Kvitfjell eine klare Ansage in Richtung ÖSV gemacht und erklärt: Wenn Konditionstrainer Peter Meliessnig zurückkehre, dann wird er seine Karriere fortsetzen. Nun hat ÖSV-Alpinchef Christian Mitter darauf reagiert: „Wir sind dran“, erklärt er. Doch es gibt ein großes „Aber“.
Wenn Konditionstrainer Peter Meliessnig in sein Team zurückkehre, „dann mache ich weiter“, sagte Kriechmayr nach der letzten Abfahrt der Saison am Samstag in Kvitfjell. Dieser war bereits zwischen 2015 und 2024 Kriechmayrs Vertrauensmann in Sachen Kondition und wurde dann von Red Bull verpflichtet, um Lindsey Vonn Beine zu machen.
„Er ist ein herausragender Typ. Genau so einen braucht man, damit man im Sommer die letzten Meter geht. Schade, er ist im Skiverband nicht so wertgeschätzt worden, deshalb hat er den Hut draufgehaut“, erklärte Kriechmayr im ORF. Um sich im Sommer zu quälen, brauche er die besten Leute. „Und deshalb brauche ich ihn.“
Kriechmayr erhöht den Druck
Das fanden einst bereits Michael Walchhofer und später auch Anna Veith, die sich im offen ausgetragenen Zwist mit dem ÖSV ebenfalls Meliessnig als Konditionstrainer und Physiotherapeut gewünscht hatte. Ob die Szenegröße selbst einer Rückkehr zu Kriechmayr offen gegenübersteht, wollte der Athlet nicht sagen. „Die Firma, die ihn sich geschnappt hat, wird nicht so blöd sein und so einen Mann gehen lassen. Ich hoffe, dass ich mit der Message – und ich hoffe, sie (der Verband, Anm.) werden es mir verzeihen – ein bisschen Druck ausübe“, sagte Kriechmayr.
Der seit knapp einem Jahr als ÖSV-Alpinchef arbeitende Christian Mitter rollte dem „super Typ und Fachmann“ Meliessnig daraufhin den roten Teppich aus. „Ich würde irrsinnig gern mit ihm zusammenarbeiten, er kann uns als ganzer Verband helfen. Umso besser, wenn so ein Topathlet wie der Vinc mit ihm gern zusammenarbeitet“, sagte Mitter. „Wir sind dran, aber es ist natürlich auch seine persönliche Entscheidung, wieder mit dem Verband zusammenzuarbeiten.“
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