Die Skier werden gegen Schlittschuhe getauscht: Der anhaltende Frost der vergangenen Tage hat Kärnten in ein "Eislaufparadies" verwandelt. Nach fünf Jahren wurde auch der Turnersee wieder für Kufenflitzer freigegeben. Und auf dem Weißensee wartet traumhaftes Spiegeleis. Bald könnten die nächsten Freigaben folgen.
Egal, ob Aichwaldsee, Hörzendorfer See, Rauschelesee oder Weißensee: Überall tummeln sich Kufenflitzer und Spaziergänger. "Es gibt bestes Kerneis!", freut sich René Riepan vom Eislaufverein Wörthersee.
Auf dem Weißensee fasziniert die Freizeitsportler prächtiges Spiegeleis. Da kann man beim Eislaufen die Fische unter den Kufen beobachten. "Der Ostteil ist nun auch zugefroren. Doch die Eisschicht ist noch zu dünn", warnt Eismeister Norbert Jank. Er hat in der Westbucht mit seinem Team eine 3,4 Kilometer lange Rundbahn präpariert. Am 14. und 15. Jänner kämpfen dort die Eisstock-Moarschaften wieder um den Alpenpokal - und ab 21. Jänner startet dann die holländische Elf-Städte-Tour.
Großartige Nachrichten gibt’s für Kufenflitzer auch in Unterkärnten. Der Turnersee ist nach jahrelanger "Eislaufpause" wieder komplett zugefroren. Er konnte bereits freigegeben werden.
Noch etwas gedulden müssen sich Eisläufer, die auf den Silber- und den Längsee warten. Riepan: "Es braucht noch einige kalte Tage, damit die Eisdecke die notwendige Stärke erhält. Nur dann können wir die Seen freigeben."
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