Heizen statt rasen

Route No. 1: California Cruising im BMW M4

Motor
09.01.2017 17:56

So ein Jetlag hat auch was Gutes: Um vier Uhr früh wache ich auf und starre Löcher in die Nacht. Da kann ich mich also auch gleich auf den Weg durch den noch stockfinsteren Sunshine State machen, was mir die Zeit gibt, statt der Interstate 5 die komplette Küstenroute rauf nach San Francisco zu nehmen. Erst recht, weil ich mir das Morgengrauen erspare: den unfassbaren Stau von Los Angeles.

(Bild: kmm)

Rotes und blaues Leuchten, das mir bald begegnet, hat noch nichts mit aufgehender Sonne zu tun, es sind die Blinklichter auf dem Streifenwagen eines Sheriffs, der am Straßenrand gerade einen Verkehrssünder in der Mangel hat. Wahrscheinlich war der mit 47 statt 45 Meilen pro Stunde unterwegs. Spätestens jetzt ist mir klar: Dass ich in einem BMW M4 sitze, ist fein, wird mir aber in Sachen Fahrtzeit genau nichts bringen. Eher wird es angesichts der 431 PS meine Selbstdisziplin herausfordern. Unterstützung bekomme ich vom perfekt zu bedienenden Tempomaten, ohne den ich hier aufgeschmissen wäre. Das Gleiche gilt für das Navi, samt der Echtzeit-Stauanzeige.

(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)

Im Straßenverkehr geht es in den USA anders zu als bei uns. Erst zwei Tage zuvor habe ich mitbekommen, dass Gefängnis eine reale Option ist, wenn der Officer für Recht und Ordnung auf seinen Straßen sorgt. Speeding ist "against the law" und auch das Überfahren einer doppelt durchgezogenen Linie wird wahrscheinlich härter bestraft, als mit einem Flugzeug unerlaubt in den Luftraum einzudringen.

Wie gerne würde ich aufs Gas steigen, nicht nur weil ich in einem Sportwagen sitze. Ich habe das Gefühl, einfach nicht vorwärtszukommen, dabei habe ich heute über 800 Kilometer vor mir. Man braucht hier einfach grundsätzlich länger, als man glaubt. Wenigstens liefert das Satellitenradio den perfekten Soundtrack für das Cruisen auf dem Pacific Coast Highway, der Route No. 1, Santa Monica, Malibu, Ventura, alles klingende Namen. Für Baywatch-Nixen ist es bei knapp über null Grad zu kalt, aber nicht fürs Cabriofahren: Der M4 heizt gut, nicht zuletzt wegen seines Nackenföns, und bei maximal 55 mph (oder auch mal 65 mph auf kurzen Abschnitten) hält sich auch der kalte Luftzug in Grenzen. Zur Orientierung: 55 mph sind knapp 90 km/h, 65 mph sind 105 km/h.

(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Dank Nackenheizung kann es fast nicht zu kalt sein. (Bild: Stephan Schätzl)
Dank Nackenheizung kann es fast nicht zu kalt sein.

Ist hier schon das autonome Fahren eingeführt?
Auf Highways wie denen, die mich aus L.A. hinausgeführt haben, wirkt es, als wäre das autonome Fahren bereits eingeführt. Jedenfalls muss hier die Idee geboren sein. Sechs, sieben, acht Spuren in eine Richtung, zum Teil fahren alle das gleiche Tempo und halten einen recht geringen Abstand, fast wie automatisch. Überholt wird gleichwertig links und rechts, was trotz des geringen Tempos bisweilen etwas Stress erzeugt, solange man sich noch nicht daran gewöhnt hat, denn manchmal fährt doch mal einer deutlich schneller (und riskiert damit wahrscheinlich sein Leben oder zumindest die Freiheit).

Nichts Ungewöhnliches und auch erlaubt: Radfahrer auf dem Highway (Bild: Stephan Schätzl)
Nichts Ungewöhnliches und auch erlaubt: Radfahrer auf dem Highway
(Bild: Stephan Schätzl)
Keine Kirche, sondern eine Autowaschanlage. Offenbar wird hier dem Auto gehuldigt. (Bild: Stephan Schätzl)
Keine Kirche, sondern eine Autowaschanlage. Offenbar wird hier dem Auto gehuldigt.

"Hills and Curves next 63 miles"
Den ersten längeren Stopp mache ich am Hafen von Santa Barbara, wo noch echte Fischer ihren frischen Fang am Steg verkaufen, direkt hinter ihrem unvermeidlichen Pick-up-Truck. Mich lacht mehr ein mächtiger French Toast in der strahlenden Sonne an, dazu American Coffee, der zumindest in dem netten Hafenimbiss besser ist als sein Ruf.

French Toast und American Coffee am Hafen von Santa Barbara (Bild: Stephan Schätzl)
French Toast und American Coffee am Hafen von Santa Barbara
Top-Imbiss am Hafen von Santa Monica! (Bild: Stephan Schätzl)
Top-Imbiss am Hafen von Santa Monica!
Frischer kann Fisch wohl nicht sein als hier am Steg im Hafen von Santa Barbara. (Bild: Stephan Schätzl)
Frischer kann Fisch wohl nicht sein als hier am Steg im Hafen von Santa Barbara.
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Ein Sackerl für dein Gackerl... (Bild: Stephan Schätzl)
Ein Sackerl für dein Gackerl...

Ich bin überrascht, wie herrlich und abwechslungsreich die Strecke teilweise ist; aber auch von den Ölbohrinseln, die in der Nähe von Santa Barbara wie an einer Perlenkette im Meer aufgereiht sind. Vor allem der "Big Sur"-Abschnitt ist jedoch ein Traum. "Hills and Curves next 63 miles" warnt ein Verkehrszeichen und kündigt damit ein wunderbares Kurvenreich auf einer Berg-und-Tal-Bahn mit Küstenpanorama an. Andernorts liegen Hunderte Seelöwen am Ufer und aalen sich in der Sonne.

(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)

Gefühlt ebenso viele Menschen warten auf einen Tisch im vom Reiseführer empfohlenen Restaurant "Nepenthe" auf einem Kliff 250 Meter über dem Pazifik. Die Aussicht ist aber deutlich besser als Essen und Atmosphäre.

San Francisco, Stadt der Hippies
Als ich nach San Francisco hineinfahre, 13 Stunden nach meiner Abfahrt in L.A., bin ich zu müde, um mir Blumen ins Haar zu stecken, wie Scott McKenzie einst empfohlen hat. Doch nach einer Nacht im nicht schönen, aber sauberen und günstigen Coventry Motel bin ich wieder fit. Als ich zum Fotografieren zur Golden Gate Bridge fahre, ist es - Sie ahnen es - sehr früh am Morgen. Das langsam erwachende Morgenlicht ist eine Augenweide. Dass es nur null Grad hat, hält mich auch hier nicht vom Cabriofahren ab.

(Bild: Stephan Schätzl)

In den erwachenden Tag hinein über die Golden Gate Bridge zu fahren, ist ein durchaus erhebendes Gefühl.

Auf der anderen Seite des Golden Gates finde ich den Nationalpark Muir Woods, eine unglaubliche Area voller Mammutbäume, den Red Woods, die über 110 Meter hoch werden. Vor neun Uhr ist der Eintritt frei, ich investiere die gesparten zehn Dollar in ein Frühstück im Parkcafé, bevor ich mich diesen Naturwundern widme.

Die Straße, die zum Park führt, ist wunderschön und ein echtes Kurvenparadies. (Bild: Stephan Schätzl)
Die Straße, die zum Park führt, ist wunderschön und ein echtes Kurvenparadies.
Puma ist hier nicht primär eine Sportartikelmarke - die Forstverwaltung warnt vor echten Raubkatzen. (Bild: Stephan Schätzl)
Puma ist hier nicht primär eine Sportartikelmarke - die Forstverwaltung warnt vor echten Raubkatzen.
Der Eintritt in den Park kostet 10 Dollar. (Bild: Stephan Schätzl)
Der Eintritt in den Park kostet 10 Dollar.
Außerhalb der Park-Parkplätze wird Falschparken gestraft. Und gereimt wird auch. (Bild: Stephan Schätzl)
Außerhalb der Park-Parkplätze wird Falschparken gestraft. Und gereimt wird auch.
Die Red Woods werden bis zu 110 Meter hoch. (Bild: Stephan Schätzl)
Die Red Woods werden bis zu 110 Meter hoch.
(Bild: Stephan Schätzl)
Hier mitten in der Natur ist es gleich noch kälter. (Bild: Stephan Schätzl)
Hier mitten in der Natur ist es gleich noch kälter.
(Bild: Stephan Schätzl)

Zum Glück ist Sonntag, daher brauche ich anschließend nur eine Viertelstunde rein in die Stadt. Fisherman’s Wharf, das Hafenviertel im Nordosten, zieht mich an. Museumsschiffe, Souvenir- und T-Shirt-Läden, Restaurants und Fischstände prägen das Bild - und die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz, die man auch besichtigen kann. Parken ist übrigens teuer, zehn Dollar die Stunde. Wer Glück hat, ergattert eine Gratis-Parklücke in der Beach/Ecke Polk Street oder North Point/Ecke Van Ness Street.

Hippies finde ich keine, allerdings merkt man, dass die Stadt sehr tolerant ist. Angeblich sind hier 15% der Bewohner bi- oder homosexuell, rund 1000 verschiedene Volksgruppen leben friedlich mit- bzw. nebeneinander.

An Fisherman's Wharf (Bild: Stephan Schätzl)
An Fisherman's Wharf
Pier 39 gehört in San Francisco den Seelöwen. (Bild: Stephan Schätzl)
Pier 39 gehört in San Francisco den Seelöwen.
Und ihren Fans. (Bild: Stephan Schätzl)
Und ihren Fans.
Fisherman's Wharf ist nicht immer ungefährlich. (Bild: Stephan Schätzl)
Fisherman's Wharf ist nicht immer ungefährlich.
Es gibt Münztelefone - aber sie funktionieren nicht. (Bild: Stephan Schätzl)
Es gibt Münztelefone - aber sie funktionieren nicht.
(Bild: Stephan Schätzl)
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf (Bild: Stephan Schätzl)
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf (Bild: Stephan Schätzl)
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf - Hummer wird lebendig gekocht. (Bild: Stephan Schätzl)
Krabbenimbiss-Strecke an Fisherman's Wharf - Hummer wird lebendig gekocht.
Parken ist teuer, nicht nur in San Francisco. (Bild: Stephan Schätzl)
Parken ist teuer, nicht nur in San Francisco.
Hop on hop off kostet 40 Dollar. (Bild: Stephan Schätzl)
Hop on hop off kostet 40 Dollar.
An Fisherman's Wharf (Bild: Stephan Schätzl)
An Fisherman's Wharf
Golden Gate Bridge: Maut Richtung Süden. Anhalten verboten, Abbuchung automatisch. Vorher checken! (Bild: Stephan Schätzl)
Golden Gate Bridge: Maut Richtung Süden. Anhalten verboten, Abbuchung automatisch. Vorher checken!
Zwischen der Mautstelle der Golden Gate Bridge und San Francisco (Bild: Stephan Schätzl)
Zwischen der Mautstelle der Golden Gate Bridge und San Francisco
Morgenblick auf San Francisco Richtung Süden (Bild: Stephan Schätzl)
Morgenblick auf San Francisco Richtung Süden
Alcatraz, einst berüchtigtes Gefängnis, heute per Bootstour besuchbar. Rückfahrt inklusive. (Bild: Stephan Schätzl)
Alcatraz, einst berüchtigtes Gefängnis, heute per Bootstour besuchbar. Rückfahrt inklusive.

Dos und Donts in San Francisco
Ich sehe vor allem Touristen. Und Seelöwen, welche die Pier 39 fest in ihren Flossen haben. Mit dem berühmten Cable Car (7$ pro Fahrt, Tagesticket 20$), das wirklich von einem in der Straße verlaufenden Stahlseil gezogen wird, fahre ich die ebenso berühmten steilen Hügel hinauf nach China Town. Asien mitten in Frisco - oops, das darf man ja nicht sagen. Sag niemals Frisco! Daneben liegt quasi Italien, mit echten Pizzerien und Lebensmittelgeschäften voll Barilla- und De-Cecco-Pasta.

Wer nicht viel laufen will - schließlich gleicht hier alles einer Bergwanderung (die Stadt wurde auf sieben großen und 40 kleinen Hügeln erbaut) - nimmt einen Hop-on-hop-off-Bus, was allerdings mit 40 Dollar ziemlich teuer ist. Andererseits billiger als Parken.

Was man sich abends nicht entgehen lassen sollte, ist Live-Musik, im Club Deluxe habe z.B. ich gute Erfahrungen gemacht. Mehrere Sorten Bier vom Fass und zwei Top-Bands an einem Abend: eine Bluesband und eine Bossanova-Combo.

China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
Blick aus der Stadt auf Alcatraz (Bild: Stephan Schätzl)
Blick aus der Stadt auf Alcatraz
(Bild: Stephan Schätzl)
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
China Town (Bild: Stephan Schätzl)
China Town
Es ist steiler in San Francisco, als es hier aussieht. Das bringt Tempo für Wagemutige. (Bild: Stephan Schätzl)
Es ist steiler in San Francisco, als es hier aussieht. Das bringt Tempo für Wagemutige.
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Hausgemachter Stau: Alle wollen die steile und extrem gewundene Lombard Street hinunterfahren. (Bild: Stephan Schätzl)
Hausgemachter Stau: Alle wollen die steile und extrem gewundene Lombard Street hinunterfahren.
Lombard Street, die wohl berühmteste Straße in der Stadt San Francisco (Bild: Stephan Schätzl)
Lombard Street, die wohl berühmteste Straße in der Stadt San Francisco
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Es kann einige Zeit dauern, bis man in einem Cable Car mitkommt. (Bild: Stephan Schätzl)
Es kann einige Zeit dauern, bis man in einem Cable Car mitkommt.
Im Cable Car - der Fahrer steht in der Mitte. (Bild: Stephan Schätzl)
Im Cable Car - der Fahrer steht in der Mitte.
Im Cable Car (Bild: Stephan Schätzl)
Im Cable Car
Im Cable Car (Bild: Stephan Schätzl)
Im Cable Car
Im Cable Car (Bild: Stephan Schätzl)
Im Cable Car
Wichtig im Cable Car: viel bremsen! (Bild: Stephan Schätzl)
Wichtig im Cable Car: viel bremsen!
Blick aus dem Cable Car (Bild: Stephan Schätzl)
Blick aus dem Cable Car
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Das schwedische Eis bei Swensen's wird im Führer empfohlen, dürfte für den Preis aber besser sein. (Bild: Stephan Schätzl)
Das schwedische Eis bei Swensen's wird im Führer empfohlen, dürfte für den Preis aber besser sein.
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
Blues-Band im Club Deluxe - 1511 Haight St, San Francisco, CA 94117 (Bild: Stephan Schätzl)
Blues-Band im Club Deluxe - 1511 Haight St, San Francisco, CA 94117

Los Angeles und Umgebung
Zurück nehme ich am nächsten Tag wieder die Route No. 1, und fahre früh genug los, um in L.A. shoppen zu gehen. Am frühen Abend bin ich im Camarillo Premium Outlet, einem riesigen Dollargrab am Ventura Highway, wie es sie zuhauf gibt im ganzen Land. Schade, dass der Dollar gerade nicht so gut steht.

Wer Los Angeles sagt, meint meistens Hollywood. Klar, man kann hier eine Filmtour machen, etwa in deernen im Gehsteig verewigt wurden. Glamour darf man sich aber nicht erwarten, vielmehr im Neonlicht (zumindest im übertragenen Sinn) bröckelnde Fassaden, Sexshops, dazu jede Menge Obdachlose und offensichtlich Geisteskranke.

Downtown Los Angeles (Bild: Stephan Schätzl)
Downtown Los Angeles
Downtown Los Angeles (Bild: Stephan Schätzl)
Downtown Los Angeles
Downtown Los Angeles - auch hier leben sehr viele Obdachlose. Ob dieser Schlafplatz Hoffnung gibt? (Bild: Stephan Schätzl)
Downtown Los Angeles - auch hier leben sehr viele Obdachlose. Ob dieser Schlafplatz Hoffnung gibt?
(Bild: Stephan Schätzl)
"PED XING" heißt "pedestrians crossing", also Fußgänger queren die Straße. (Bild: Stephan Schätzl)
"PED XING" heißt "pedestrians crossing", also Fußgänger queren die Straße.
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
L.A. hat erst seit 1993 eine U-Bahn. Zehn Jahre zuvor war das Straßenbahnnetz eingestellt worden. (Bild: Stephan Schätzl)
L.A. hat erst seit 1993 eine U-Bahn. Zehn Jahre zuvor war das Straßenbahnnetz eingestellt worden.
Die Metro von L.A. (Bild: Stephan Schätzl)
Die Metro von L.A.
In der Metro kann sogar essen sehr teuer werden. (Bild: Stephan Schätzl)
In der Metro kann sogar essen sehr teuer werden.
Diese Metro-Station strahlt ganz den Flair der Filmmetropole aus. (Bild: Stephan Schätzl)
Diese Metro-Station strahlt ganz den Flair der Filmmetropole aus.
Im Zwischengeschoss stehen sogar ausrangierte Filmvorführgeräte. (Bild: Stephan Schätzl)
Im Zwischengeschoss stehen sogar ausrangierte Filmvorführgeräte.
Was man hier so als gesundes Essen bezeichnet... (Bild: Stephan Schätzl)
Was man hier so als gesundes Essen bezeichnet...
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Es ist grundsätzlich verboten, im Freien öffentlich Alkohol zu trinken. (Bild: Stephan Schätzl)
Es ist grundsätzlich verboten, im Freien öffentlich Alkohol zu trinken.
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Am Hollywood Boulevard (Bild: Stephan Schätzl)
Am Hollywood Boulevard
Downtown Los Angeles, Blick von der Dachterrasse des "The Standard" (Bild: Stephan Schätzl)
Downtown Los Angeles, Blick von der Dachterrasse des "The Standard"
Typisch USA: Warnhinweis der Dachterrassen-Bar des "The Standard", wo geraucht werden darf. (Bild: Stephan Schätzl)
Typisch USA: Warnhinweis der Dachterrassen-Bar des "The Standard", wo geraucht werden darf.
Interessante Nachttischlektüre im Hotel "Mama Shelter" (Bild: Stephan Schätzl)
Interessante Nachttischlektüre im Hotel "Mama Shelter"
(Bild: Stephan Schätzl)
Los Angeles, rund 4 Mio. Einwohner in der Stadt, knapp 18 Mio. in der erweiterten Metropolregion. (Bild: Stephan Schätzl)
Los Angeles, rund 4 Mio. Einwohner in der Stadt, knapp 18 Mio. in der erweiterten Metropolregion.
Blick auf L.A., links das Griffith Observatory (Bild: Stephan Schätzl)
Blick auf L.A., links das Griffith Observatory
Blick auf L.A. (Bild: Stephan Schätzl)
Blick auf L.A.
Blick vom Griffith Observatory auf den berühmten Hollywood-Schriftzug (Bild: Stephan Schätzl)
Blick vom Griffith Observatory auf den berühmten Hollywood-Schriftzug
In den Hügeln rund um das Griffith Observatory sollte man aufpassen, wo man hintritt. (Bild: Stephan Schätzl)
In den Hügeln rund um das Griffith Observatory sollte man aufpassen, wo man hintritt.
Blick auf L.A. (Bild: BMW)
Blick auf L.A.
Blick auf L.A. (Bild: Stephan Schätzl)
Blick auf L.A.

Trotzdem ist es eine gute Idee, hier in der Nähe zu nächtigen. Mama Shelter ist eine Top-Adresse, außerdem günstig gelegen, mitten in Hollywood. Nahe an der U-Bahn und nicht weit von der Peripherie.

Glamour gibt es natürlich auch, jedenfalls offensichtlichen Reichtum. Ein Ausflug nach Beverly Hills und Bel Air und man weiß, wie viel Geld dort versammelt ist. Wo bei uns vielleicht ein Bentley in der Einfahrt stehen würde, parkt dort ein Hubschrauber im Garten.

In Bel Air wohnen die Superreichen und Superpromis. (Bild: Stephan Schätzl)
In Bel Air wohnen die Superreichen und Superpromis.
Der Privathubschrauber steht in Bel Air einfach so im Garten herum. (Bild: Stephan Schätzl)
Der Privathubschrauber steht in Bel Air einfach so im Garten herum.
(Bild: Stephan Schätzl)
Im hinteren Teil des Anwesens wird gebaut. (Bild: Stephan Schätzl)
Im hinteren Teil des Anwesens wird gebaut.
Auch wenn es nicht so aussieht: Selbst die ärgsten Villen sind aus Holz gebaut - erdbebensicher. (Bild: Stephan Schätzl)
Auch wenn es nicht so aussieht: Selbst die ärgsten Villen sind aus Holz gebaut - erdbebensicher.
In Bel Air muss alles perfekt sein. (Bild: Stephan Schätzl)
In Bel Air muss alles perfekt sein.
In Bel Air kann man nur ahnen, wie es hinter verschlossenen Toren aussieht. (Bild: Stephan Schätzl)
In Bel Air kann man nur ahnen, wie es hinter verschlossenen Toren aussieht.
(Bild: Stephan Schätzl)
Bel Air ist hügelig und bietet beste Aussicht. (Bild: Stephan Schätzl)
Bel Air ist hügelig und bietet beste Aussicht.
Man steht hier auf Italien. Kein Wunder, dass George Clooney ein Anwesen am Comer See hat. (Bild: Stephan Schätzl)
Man steht hier auf Italien. Kein Wunder, dass George Clooney ein Anwesen am Comer See hat.
(Bild: Stephan Schätzl)
Selbst die Lkw sind hier glamourös. (Bild: Stephan Schätzl)
Selbst die Lkw sind hier glamourös.
Beverly Hills (Bild: Stephan Schätzl)
Beverly Hills
In Beverly Hills kann man sogar einem ganz besonderen Promi begegnen. (Bild: Stephan Schätzl)
In Beverly Hills kann man sogar einem ganz besonderen Promi begegnen.
Eine ganz normale Straße in Beverly Hills. (Bild: Stephan Schätzl)
Eine ganz normale Straße in Beverly Hills.
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)

Mustang, der VW Golf Kaliforniens?
Ich hätte erwartet, dass die Straßen hier von Pick-ups nur so überquellen. Weit gefehlt! Klar gibt es sie, sogar riesige mit Zwillingshinterrädern, aber gefühlt fahren hier mehr aktuelle Ford Mustangs herum, vor allem Cabrios. Mit meinem BMW M4 Cabrio falle ich jedenfalls auf und werde auch einige Male angesprochen. Man steht hier auf den coolen Münchner, der weit mehr als doppelt so viel kostet wie der offene Einstiegs-Mustang. Mit 75.000 Dollar Basispreis ist er im Vergleich zu Österreich (ab 98.000 Euro) aber ein Schnäppchen.

Noch ein Wort zum Verkehr
Es wird relativ wenig mit Symbolen beschildert, das meiste wird explizit beschrieben, etwa "Do not pass" als Überholverbot. Eine ungewöhnliche Art der Vorfahrtsregelung ist hier üblich: Stopp-Schilder an allen Zufahrten einer Kreuzung (oft steht "4 way" dabei, aber nicht immer). Dann wird in der Reihenfolge gefahren, wie man ankommt. An eine solche Stopp-Kreuzung kann man auch unversehens geraten, wenn man nichts Böses ahnend mit 55 Meilen auf einem Highway dahinrauscht. Straßenmarkierungen sind teils gewöhnungsbedürftig. Oft ist nicht zu erkennen, dass zwei Spuren zusammengelegt werden.

Parken ist in den USA eine Wissenschaft. Mal schnell schauen, ob man gerade darf, ist schwierig. (Bild: Stephan Schätzl)
Parken ist in den USA eine Wissenschaft. Mal schnell schauen, ob man gerade darf, ist schwierig.

Nach ein paar Tagen Kalifornien
Wer nach Kalifornien kommt, sollte viel Zeit mitbringen. Das Angebot spannt sich von den vielen Nationalparks, in denen man zu Fuß lange unterwegs sein kann, über den Santa Monica Pier für Vergnügungstouristen, die Filmstadt Hollywood bis San Francisco, das deutlich mehr als nur einen Tag verträgt. Von einem Abstecher nach Las Vegas ganz zu schweigen.

Santa Monica Pier - Mini-Prater das ganze Jahr (Bild: Stephan Schätzl)
Santa Monica Pier - Mini-Prater das ganze Jahr
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
(Bild: Stephan Schätzl)
In Santa Monica endet die Route 66. (Bild: Stephan Schätzl)
In Santa Monica endet die Route 66.
Auch in Santa Monica - viele Obdachlose (Bild: Stephan Schätzl)
Auch in Santa Monica - viele Obdachlose

Man muss sich nur über manches im Klaren sein: Es ist grundsätzlich teuer. Parken und Hotelübernachtungen kosten ein Vermögen. Billig ist hingegen der Sprit: rund 2,80 Dollar pro Gallone (3,78 Liter) bedeuten etwa 0,70 Euro pro Liter. Ich habe noch nie vorher einen BMW um 35 Euro vollgetankt!

Und dann ist da noch die Sache mit dem Sunshine State. Angeblich regnet es an zehn Tagen pro Jahr. Auf Sonne verlassen kann man sich aber nicht. Am Tag vor meiner San-Francisco-Tour gab es so viel Regen, dass er es in die Hauptnachrichten geschafft hat, und auf dem Weg zum Flughafen musste ich das Verdeck schließen - im Stau regnet es auch in ein M4-Cabrio hinein.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

(Bild: kmm)



Kostenlose Spiele