Mo, 20. August 2018

Warnung an Halter

21.06.2016 09:09

Salzburger Politiker-Hündin wurde vergiftet

Hundebesitzer in Hallein aufgepasst: Möglicherweise ist derzeit ein Tierhasser mit Giftködern in der Salinenstadt unterwegs. Sein jüngstes Opfer: "Ciara", die vierjährige Hündin der früheren SP-Gemeindevertreterin Eda Kilic (28). Der kleine Vierbeiner kämpft seit Tagen mit schweren Vergiftungssymptomen.

Schon seit Tagen kursieren Gerüchte, wonach in Hallein in der Gegend Neumayrplatz bis zur Salzberghalle Giftköder ausgelegt wurden. Am Wochenende ist es dann bei einer Gassi-Runde im hohen Gras passiert: Plötzlich kaute Mischlingshündin "Ciara" an einem Stückchen Wurst. Besitzerin Eda Kilic, die bis vor kurzem als Gemeindevertreterin für die SPÖ aktiv war, versuchte ihr noch schnell den Happen aus dem Maul zu fischen - aber zu spät, ein Teil war bereits im Hundemagen gelandet.

Warnung an Hundebesitzer in der Gegend
"Am nächsten Tag hatte Ciara plötzlich Schaum vor dem Maul und Durchfall. Der Tierarzt geht von einer Vergiftung aus," erzählt Kilic der "Krone". Es kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass der Auslöser tatsächlich ein Giftköder war - Kilic rechnet mit dem Schlimmsten und will Hundebesitzer jetzt warnen. "Wir bringen jetzt einen Antrag ein, dass die Stadtpolizei ein Auge drauf wirft und der Täter geschnappt wird", ist SP-Klubchef Alexander Stangassinger alarmiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).