Turbulente Szenen haben sich jüngst vor einem Asylwerberheim im Salzburger Pinzgau abgespielt. Ein fahrender Halal-Fleisch-Händler tauchte zu später Stunde vor der Unterkunft auf und wollte dort seine Waren an den Mann bringen. Zur Freude der Asylwerber, aber zum Ärger der Heimleitung, die dem Verkäufer eine Abfuhr erteilte. Das jedoch schmeckte einigen der Flüchtlinge so gar nicht - es kam zu Tumulten und Protesten.
Wie der ORF unter Berufung auf das Büro der zuständigen Landesrätin Martina Berthold (Grüne) am Freitag berichtete, kam es in der vergangenen Woche vor einem zum Flüchtlingsquartier umfunktionierten Hotel in Unken zu dem Vorfall. Zu nachtschlafender Zeit gegen 23 Uhr erschien ein fahrender Händler vor dem Quartier der kleinen Salzburger Gemeinde.
Heimleitung erteilte Händler Abfuhr
Der Mann bot unter anderem Halal-Fleisch an, sehr zur Freude einiger Flüchtlinge, die sich rasch um den Händler scharten. Weniger begeistert von seinem Erscheinen zeigte sich allerdings die Heimleitung, die dem lautstarken Treiben vor dem Haus rasch ein Ende setzen wollte. So sollen die Verantwortlichen laut ORF dem Händler wie auch dessen potenziellen Kunden erklärt haben, dass ein Verkauf zu dieser Stunde nicht mehr möglich sei - nicht zuletzt, um eine Lärmbelästigung der Nachbarn zu vermeiden.
Das ließ die Stimmung vor Ort kippen: Einige Asylwerber begannen lautstark zu protestieren, zogen teils sogar vor das Gemeindeamt, wo sie ihrem Unmut freien Lauf ließen. Laut ORF kam es dabei zu tumultartigen Szenen. Der Ärger war jedoch bald verflogen, die Lage beruhigte sich wieder.
Für sechs Bewohner des Asylheims hat der Vorfall allerdings ernste Konsequenzen. Sie wurden des Quartiers verwiesen und müssen nun in einer anderen Unterkunft untergebracht werden.
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