Nach Vergewaltigung

"Mama traut sich nicht mehr vor die Tür!"

Tirol
25.02.2016 09:16

Alle wollen den brutalen Vergewaltiger hinter Gittern sehen! Doch leider fehlt vom Sextäter, der Montag Abend in Innsbruck eine 52-Jährige gnadenlos misshandelt hatte, weiterhin jede Spur. Im "Krone"-Gespräch schildert nun der Sohn des Opfers, wie hilflos seine Mama ihrem Peiniger ausgeliefert war…

"Man ist in Innsbruck wirklich nicht mehr sicher. Sie ist bestimmt schon hundert Mal diesen Weg gegangen" - Patrick (Name geändert, Anm.) ist immer noch fassungslos, welch grausames Martyrium seine Mama Montag Abend kurz vor 18 Uhr durchleben musste. Ein Unbekannter hatte die 52-Jährige bis zur Haustür ihrer Freundin (54) bei den Sillhöfen verfolgt, sie dann von hinten umklammert, weggezerrt und auf brutalste Art und Weise vergewaltigt.

"Er nahm sie in den Würgegriff"

Die Innsbruckerin hatte keine Chance. "Er nahm sie in den Würgegriff, hielt ihr den Mund zu", schildert Patrick und ergänzt: "Er drohte meiner Mama, dass er sie umbringt, wenn sie nur einen Mucks macht." Der wahrgewordene Albtraum dauerte fast 15 Minuten. Das Opfer erlitt laut dem Sohn mehrere Prellungen und einen Riss im Steißbein.

Noch schlimmer als die körperlichen Verletzungen sind aber wohl die seelischen. "Das Leben ist nicht mehr wie es vorher war. Sie will nicht mehr allein daheim schlafen, traut sich nicht mehr vor die Haustür", erklärt Patrick weiter.

"Drohte, sie mit nach Afghanistan zu nehmen"

Beim Sextäter könnte es sich um einen Asylwerber handeln: "Er sagte, dass er aus Afghanistan sei und drohte der Mama, sie dorthin mitzunehmen." Dann habe er die 52-Jährige noch gezwungen, ihre Handynummer in sein Smartphone einzutippen. Zudem wollte der Vergewaltiger sein Opfer auch noch ausrauben…

Ermittler: "Sind zuversichtlich, dass wir ihn erwischen"

Laut Chefermittler Ernst Kranebitter gebe es zum Täter noch nichts Neues. "Wir sind zuversichtlich, dass wir ihn erwischen!" DNA wurde sichergestellt, zudem sei der Täter bei den Sillhöfen zuletzt öfters gesehen worden.

Ermittelt wurde auch schon im Flüchtlings-Camp am Paschbergweg - allerdings ohne jeden Erfolg…

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