Schon etwas ältere Schüler unterstützen die jüngsten - diese Grundidee steckt hinter dem Projekt "WiKi - Wir für Kinder Imst". Schüler der HAK/HAS stellen sich dabei in den Dienst der guten Sache und helfen bei der Nachmittagsbetreuung in Volksschulen tatkräftig mit. Da kommt freilich auch der Spaß nicht zu kurz.
Vor fünf Jahren wurde WiKi von einer Maturagruppe der Handelsakademie Imst mit dem Ziel, Lern- und Spielbörsen an drei Volksschulen zu integrieren, ins Leben gerufen. Seither hat sich das Projekt zu einem wahren Erfolgsmodell entwickelt - mit der VS Tarrenz ist mittlerweile sogar ein vierter Partner hinzugekommen. "Es ist schön mitanzusehen, wie das ehrgeizige Vorhaben nachhaltig verankert wurde und einen wesentlichen Beitrag zur Nachmittagsbetreuung leistet", betont Pflichtschulinspektor Thomas Eiterer.
"Für mich sind Jugendliche große Hilfe"
Doch was steckt nun genau hinter dem Projekt? Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung an den Volksschulen Hermann-Gmeiner, Oberstadt, Unterstadt und eben nun auch Tarrenz unterstützen je zwei Schüler der HAK/HAS Imst die Lehrpersonen vor Ort und achten darauf, dass die Aufgaben sorgfältig erledigt werden. "Für mich sind die Jugendlichen eine große Hilfe. Ohne sie wäre es deutlich schwieriger, zehn bis 15 Kinder optimal und individuell zu betreuen", erklärt etwa Lehrerin Natascha Bauer. Nach Erledigung der Hausübungen bleibe auch noch genügend Zeit zum Spielen und Spaß haben.
Wertvolle Erfahrungen
Für die jungen Betreuer sind die gesammelten Erfahrungen eine wesentliche Ergänzung zur schulischen Ausbildung. "Wir werden im Unterrichtsfach Persönlichkeitsbildung und Soziale Kompetenz optimal auf unsere Betreuungstätigkeit vorbereitet. Und trotzdem kommt es immer wieder zu Situationen, in denen wir flexibel handeln müssen", schildern Patricia und Timo von der 2. Klasse der HAK.
Die Koordinatoren Sabine Klocker (VS Hermann-Gmeiner) und Martin Wegscheider (HAK/HAS) sind sich einig: "Dieses Modell kann als absolutes Vorzeigeprojekt bezeichnet werden."











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