Nach Großbrand

Region zittert um ihren Leitbetrieb

Steiermark
21.02.2016 17:46

Nach der Explosion im GF-Automotive-Druckgusswerk in Altenmarkt bei St. Gallen, bei der Samstagfrüh ein Arbeiter schwerst verletzt wurde, dauerten die Löscharbeiten bis Sonntag an. Nun zittern in der Region Hunderte Menschen um ihre Jobs, denn noch gibt es keine Zusage, dass der Betrieb weitergeführt wird.

In der Zentrale des GF-Konzerns in Schaffhausen (Schweiz) hieß es, "dass am Montag eine umfassende Bestandsaufnahme möglich sein wird und wir dann erste Aussagen über die Schäden und natürlich über die Produktion machen können". Würde das Werk in Altenmarkt geschlossen, wäre das eine Katastrophe für die Region, aus der fast alle der insgesamt 550 Beschäftigten stammen.

Brandursache ist noch unklar
Die Politik hat sich bereits eingeschaltet, heute wird sich Landes-Vize Michael Schickhofer ein Bild vor Ort machen. Der Schaden ist enorm, die Klärung der Brandursache noch weit entfernt. "Wir können derzeit nur sagen, dass das Feuer in einer Absauganlage ausgebrochen ist", sagt Wolfgang Maier vom Landeskriminalamt, "wir brauchen unter anderem einen Techniker und hoffen in dieser Woche auf erste Ergebnisse".

Weiter in Lebensgefahr ist jener 19-jährige Niederösterreicher, der neben der Maschinen arbeitete, in der Magnesitstaub explodierte. Der Arbeiter befindet sich in Linz im Krankenhaus, 80 Prozent der Hautoberfläche sind verbrannt.

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