Mo, 20. Mai 2019
27.01.2016 07:30

Maßnahmenpaket

Linz: Bäderverbot gegen Flüchtling (29) verhängt

Nach dem skandalösen und beunruhigenden Vorfall mit einem Flüchtling (29) aus Afghanistan, der im Linzer Parkbad Buben unsittlich begrapscht haben soll, hat Linz-AG-General Erich Haider die für Aufregung sorgende Bäder-Causa jetzt zur "Chefsache" erklärt - und ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt!

"Die Besucher können sich in unseren Bädern wieder sicher fühlen", betont Linz-AG-Chef Haider, der gegen den wiedererkannten und von der Polizei vorübergehend festgenommenen Asylwerber aus Afghanistan am Dienstag ein Badeverbot verhängte. Das Verbot gilt nicht nur im Parkbad, sondern auch in der Wellnessoase Hummelhof, in der Familienoase Biesenfeld und in der Erlebnisoase Schörgenhub.

Der "Krone" stellte Haider das veranlasste Maßnahmenpaket der Linz AG mit folgenden fünf Punkten vor:

  • Verstärkte Aufsicht in allen Bädern - seit Sonntag sind zusätzlich Sicherheitsmitarbeiter "getarnt" als Bademeister im Einsatz.
  • Spezielle Schulungen der Polizei für die Mitarbeiter aller Bäder zur richtigen Reaktion bei Regelverstößen
  • Durchführung von Trainings des Personals zur Lösung und Deeskalation von auftretenden Konfliktsituationen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen
  • Kooperation mit erfahrenen Experten von Flüchtlingsorganisationen mit entsprechenden Sprachkenntnissen bei der Vermittlung von Informationen und Verhaltensregeln in den Bädern
  • Verstärkter Einsatz von Piktogrammen zur allgemein verständlichen Vermittlung der Bäderordnung

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