Mi, 22. Mai 2019
22.01.2016 13:55

Nach Asyl-Kraftakt

Vertrauen in Regierung wieder deutlich gewachsen

Die Bundesregierung erholt sich weiter - zumindest im APA/OGM-Vertrauensindex. Fast alle Mitglieder legten gegenüber Dezember zu oder blieben zumindest gleich - und, was schon lange nicht mehr zu sehen war: Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hatten den stärksten Zuwachs - wobei allerdings noch immer mehr Politiker im Minus als im Plus liegen.

Schon die Dezemberauswertung hatte erstmals seit Langem die positive Tendenz gezeigt, dass 18 Politiker zulegten und nur fünf geringe Verluste hinnehmen mussten. Damals war Mitterlehner noch unter den Verlierern. Im Jänner-Index weist er mit vier Punkten das größte Plus auf, insgesamt steht er mit 14 Vertrauenspunkten auf Platz drei hinter Bundespräsident Heinz Fischer (60 Punkte) und Außenminister Sebastian Kurz (29).

Kanzler Faymann hat weiterhin einen negativen Vertrauenssaldo - in ihn haben also viele der 500 Befragten kein Vertrauen. Aber er konnte sich immerhin um drei Punkte auf minus vier verbessern.

Kurswechsel dank Flüchtlingspolitik
OGM-Chef Wolfgang Bachmayer führt die positive Tendenz auf den Kurswechsel der Regierung in der Flüchtlingsfrage zurück. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner legte zwar um drei Punkte zu, bleibt mit einem Saldo von -15 aber am unteren Ende. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verbesserte sich im Jänner um nur einen Punkt und hat jetzt minus acht Punkte.

Doskozil als großer Aufsteiger, Karmasin klar im Minus
Aufsteiger Nummer eins ist genau genommen der im Zuge des SPÖ-Hofburg-Nominierungskarussells designierte neue Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil. Ihm vertraut die klare Mehrheit: Mit plus neun Punkten startet er auf Platz sieben der 26 abgefragten Bundespolitiker, als Zweitbester in der SPÖ-Riege hinter Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. Gerald Klug, den Doskozil ablöst, hat nach starkem Amtsantritt immer mehr Vertrauen eingebüßt und ist jetzt mit -17 Punkten der letzte unter den SPÖ-Ministern. Für seinen Wechsel ins Infrastrukturministerium wurde er aber mit einem Plus von drei Punkten belohnt.

Den vergleichsweise stärksten (mit drei Punkten aber nicht allzu großen) Vertrauensverlust setzte es im Jänner für Familienministerin Sophie Karmasin, sie ist damit klar ins Minus (-4) gerutscht.

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