Mann erschossen:

Maschinenpistole als Tatwaffe?

Kärnten
31.10.2015 13:33
Im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf wurde in der Nacht auf Samstag vor einem Mehrparteienhaus ein 47-jähriger Mann erschossen aufgefunden. Die Polizei geht von einem Mord aus. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, eine Maschinenpistole als Tatwaffe wird nicht ausgeschlossen.

Am Samstag gegen 2.15 Uhr wurden Polizei und Rettung alarmiert. Anrainer sagen, sie hätten in der Siebenhügelstraße gegenüber vom Wörthersee Stadion im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf mehrere Schüsse gehört! Das Notarztteam des Roten Kreuzes fand den 47 Jahre alten Mann mit Schussverletzungen vor dem Eingang des Mehrparteienhauses, in dem er wohnte. Reanimationsversuche waren zwecklos. Der Mann, ein österreichischer Staatsbürger, erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Laut der Polizei handelt es sich um ein Tötungsdelikt. Experten der Spurensicherung waren in der Früh vor Ort; Sie haben versucht, den Tathergang zu rekonstruieren. Die Leiche wird im Laufe des Tages obduziert. Zeugen berichten, dass von lauten Knallen, ähnlich wie bei Böllern zu Silvester. Deshalb mutmaßt die Polizei, ob es sich bei der Tatwaffe um eine Maschinenpistole handelt.

Nach ersten Ermittlungen dürfte ein Täter dem Mann beim Aufsperren der Haustür aufgelauert und ihn gezielt erschossen haben. Es sollen mindestens vier Schüsse abgegeben worden sein, in eine Glastür des Hauses (zu sehen am Ende des Videos oben) wurden Einschusslöcher gefunden. Auch eine Fensterscheibe soll getroffen worden sein.

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