Der 65-jährige Grieche war gegen 20.40 Uhr mit dem in Deutschland zugelassenen Sattelzug auf der Tauernautobahn (A10) Richtung Kärnten unterwegs, als er mit seinem Fahrzeug im Tauerntunnel auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein 46-jähriger Kärntner, der mit einem Schwerfahrzeug Richtung Salzburg fuhr, versuchte noch zu bremsen und auszuweichen.
Beim Zusammenstoß wurde der Grieche, der nicht angegurtet war, aus dem Führerhaus geschleudert. Er erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Kärntner zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu, er wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Tamsweg eingeliefert.
Akute Brandgefahr
Laut Sachverständigem hätte noch Schlimmeres passieren können: "Wenn sich zwei Schwerfahrzeuge mit diesen Geschwindigkeiten im Tunnel begegnen, ist immer Brandgefahr gegeben". Durch den Unfall war der Tauerntunnel rund sechs Stunden lang blockiert. Beide Schwerfahrzeuge wurden total beschädigt.
Fast genau auf den Tag vor sieben Jahren, am 29. Mai 1999, ereignete sich im selben Tunnel eine Katastrophe. Nach einem Auffahrunfall war im Tunnel Feuer ausgebrochen. Zwölf Menschen kamen dabei ums Leben.
Symbolbild










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.