Der brisante Rechnungshofbericht vom März lässt kein gutes Haar am Einsatz der "Jaguar"-Panzer beim Bundesheer - allein für die Munition soll ein Verlust von 40,3 Millionen Euro entstanden sein.
Schlechter Einsatz, geringer Nutzen
Nach zehn Jahren mit "nur geringem Nutzen" werden die 90 Jagdpanzer, die 1996 um 75 Millionen Euro für Panzerabwehraufgaben angeschafft wurden, ausgemustert. Sie waren laut Rechnungshof bei Dunkelheit oder schlechter Sicht nie wirklich einsatzfähig.
Auch anderes Gerät steht zum Verkauf
Wie viel die Veräußerung einbringen wird, bleibt abzuwarten. Interessenten können aber auch entsprechendes Waffengerät erwerben. Das Heer verkauft neben den Panzern auch die "Fliegerabwehrkanone (FIAK) mit Zubehör, Ersatzteile und diverse Munition", eine "rückstoßfreie Panzerabwehrkanone" ebenfalls mit "Zubehör und diverser Munition" sowie die "Panzerkanone Centurion", Granatwerfer und Infrarotferngläser.
Kaufinteressenten können sich bis 7. Juli 2006 beim Verteidigungsministerium melden.










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