Mo, 10. Dezember 2018

45 Mitarbeiter

10.09.2015 18:18

Rotes Kreuz schickt Leute nach Ostösterreich

Erneut kamen am Donnerstag 6000 Flüchtlinge im burgenländischen Nickelsdorf an – zu Fuß, darunter viele Kinder, zitternd vor Kälte. Tapfer beißen sie die Zähne zusammen, um endlich die Grenze zu passieren. Underdessen geht die Jagd nach Schleppern weiter, zwei gingen in Niederösterreich und einer in Wien ins Netz

Es kommen wieder sehr viele Menschen über die Grenze – ohne Vorwarnung. "Weil Ungarn Österreich nicht ausreichend informiert", so Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant beim Roten Kreuz. Die Hilfsogarnisation hat 900 Mitarbeiter im Einsatz. Sie eilen umher, teilen Suppen, Tee, Rettungsdecken aus.

Trotz des beispielshaften Einsatzes der ÖBB stößt nun aber die Transportlogistik von Österreich nach Deutschland an ihre Grenzen. Es werden mehr Busse benötigt. Außerdem werden im Großraum Wien dringend Unterkünfte gesucht. "Derzeit wird über die Öffnung der Wiener Kasernen verhandelt", so Flüchtlingskoordinator Peter Hacker.Kärntner helfen im OstenDonnerstag hat der Kärntner Rotkreuz-Präsident Peter Ambrozy 25 Helfer verabschiedet: Sie werden im Katastrophenhilfezentrum in Wien und im Burgenland gebraucht. Darunter auch eine ehemalige Mitarbeiterin des Syrischen Roten Halbmondes, die nun – erst kürzlich selbst geflüchtet – mit ihrem Partner für das Rote Kreuz wichtige Übersetzerdienste leistet. Und schon heute fahren die nächsten 20 Rotkreuz-Mitarbeiter samt Sanitätshilfsstelle los. Aus Kärnten kommen schließlich auch eine Feldküche, Teller, Besteck, 800 Betten und 600 Decken.

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