Di, 14. August 2018

Parkplatz-Engpass

29.06.2015 19:35

Wer löst das Chaos rund um den Bahnhof?

"Krone"-Leser hatten alarmiert, dass eine Zufahrt zum Bahnhof immer mehr zum Spießrutenlauf wird. Zwar ist die komplizierte Verkehrsregelung von der Rainerstraße schon länger in Kraft – ab Höhe Nelböck-Viadukt dürfen nur mehr Busse, Taxis, Anrainer und Gäste des Hotels Europa sowie Benützer der Bahnhofsgarage zufahren – das Ganze passiert aber zwischen Baggern und Maschinen auf nur einer Spur. Und so schnell wird sich das auch nicht ändern, da die Bauzeit des am Bahndamm entstehenden Hotel-Turms noch rund zwei Jahre dauern wird.

Doch was die Autofahrer am meisten ärgert, ist die Umleitung, sobald die Bahnhofsgarage besetzt ist. Wer die Regelung nicht kennt und die komplizierten Tafeln und Hinweisschilder am Max-Ott-Platz nicht deuten kann, fährt so in die "Falle". Die Ferdinand-Porsche-Straße ist mit Betonklötzen in Richtung Südtiroler Platz gesperrt, die Lenker müssen zurück auf die St. Julien Straße und weiter über die Plainstraße, Jahnstraße und Kaiserschützenstraße zum Bahnhof. Dabei sind bei ungeduldigen oder nicht ortskundigen Autofahrern waghalsige Manöver zu beobachten, die nicht nur Fußgänger in Gefahr bringen. Hält man sich hingegen an die Umleitung, bedeutet das bei Verkehr einen Umweg von bis zu 20 Minuten.

Lösungsvorschläge der Stadt-ÖVP
Die Stadt-ÖVP will nun im Senat am Montag Lösungsvorschläge einbringen: Die Bahnhofsgarage soll am Max-Ott-Platz ins Parkleitsystem eingebunden werden, damit nicht mehr auf "gut Glück" zur Garage hin gefahren wird. Die Busspur in der Rainerstraße soll als Rechtsabbiegespur durch das Viadukt in Richtung Kiss&Go-Parkplatz auf der Schallmooser Seite geöffnet werden.

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