Stolze 75 Millionen Euro investieren die Neue Heimat Tirol und die Stadt Innsbruck in die Neugestaltung des Stadtviertels Pradler Saggen. Konkret geht es um die Aufwertung des 50.000 Quadratmeter umfassenden Gebiets zwischen der Prinz-Eugen-Straße, der Kärntnerstraße, der Fennerstraße und der Reichenauerstraße.
Sanierung von Wohnungen und Neubauten
"Die am östlichen Rand bestehenden Bauten mit insgesamt 236 Wohnungen wurden bereits saniert und bleiben bestehen. Die 205 westlich davon liegenden Wohnungen sollen abgesiedelt und durch mehr als 500 Neubauten ersetzt werden", erklären die Geschäftsführer der NHT Klaus Lugger und Hannes Gschwentner.
Im Frühjahr 2016 wird mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Rund 50 Wohnungen werden bis Herbst 2017 erstellt, acht Millionen Euro sind dafür notwendig. Danach werden die nächsten drei Abschnitte gebaut. Das gesamte Areal soll bis 2022 fertiggestellt sein.
Architekturwettbewerb
2014 hatte sich die Neue Heimat Tirol für einen österreichweiten, anonymen Architekturwettbewerb entschlossen. Die Innsbrucker Architektin Silvia Boday wurde einstimmig von der Jury zur Siegerin gekürt. "Die niedrigen Riegelbauten der ursprünglichen Südtiroler Siedlung werden weitergeführt. Jeder davon hat vier Geschoße. Hinzu kommen fünf Hochtürme, wobei jeder Turm über elf Geschoße verfügt", erläutert Boday ihr Siegerprojekt im Detail.
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