Keine Verwandtschaft

Streit um Millionenerbe: Rekurs abgeschmettert

Österreich
07.05.2015 12:45
Jener 45-jährige Niederländer, der sich als leiblicher Sohn eines 2007 verstorbenen Dornbirner Millionärs sieht, hat vor Gericht eine weitere Niederlage erlitten. Nach der Exhumierung des Leichnams war bereits festgestellt worden, dass keine Verwandtschaft bestand. Der 45-Jährige bezweifelte aber, dass der Test am richtigen Leichnam durchgeführt wurde. Das Landesgericht Feldkirch schmetterte den Rekurs nun ab.

Bereits das Bezirksgericht Dornbirn hatte im März den Antrag des 45-Jährigen zurückgewiesen, einen weiteren Abgleich der untersuchten Knochen mit den DNA-Proben der leiblichen Kinder des Exhumierten vorzunehmen. Dem Rekurs werde nicht Folge gegeben und der Niederländer müsse für die Kosten des Verfahrens aufzukommen, hieß es nun in einem Bericht der "Vorarlberger Nachrichten".

Zehn Millionen Euro als Erbe
Zur Vorgeschichte: Der Dornbirner verstarb 2007, sein Erbe von mehr als zehn Millionen Euro ging an seinen Sohn und seine Tochter. Seit mehreren Jahren wollte der Niederländer nachweisen, dass er ebenfalls ein leiblicher Sohn des Verstorbenen ist. Der angebliche Sohn wurde 1970 in Vorarlberg geboren und wuchs als Adoptivkind in den Niederlanden auf. 2008 führte ihn die Suche nach seiner Herkunft nach Vorarlberg.

Immer wieder behauptete er vehement, ein Sohn des verstorbenen Dornbirners zu sein, persönliche Recherchen hätten dies ergeben. Die beiden Kinder des Dornbirners wollten von einem unehelichen Sohn ihres Vaters zu keiner Zeit etwas wissen.

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