Di, 21. August 2018

Ab 21. April

14.04.2015 19:20

Arlbergtunnel knapp sieben Monate gesperrt

Wegen Sanierungsarbeiten muss Österreichs längster Straßentunnel, der Arlbergtunnel, vom 21. April bis 15. November komplett gesperrt werden. Dann heißt’s: Rüber über den Pass. Hier sind Blechkolonnen zu befürchten.

8000 Fahrzeuge – vom Motorrad über den Pkw bis hin zum Schwertransporter – passieren im Schnitt tagtäglich den rund 14 Kilometer langen Arlbergtunnel. An Spitzentagen können es sogar gut und gerne weit über 20.000 sein. Ab kommendem Dienstag ist damit vorerst Schluss! Dann schalten die Ampeln vor der Röhre sowohl auf Tiroler als auch auf Vorarlberger Seite für knapp sieben Monate auf Rot.

Asfinag investiert 160 Millionen Euro

In dieser Zeit soll der längste Straßentunnel Österreichs wieder auf Vordermann gebracht werden. 160 Millionen Euro investiert die Asfinag in zusätzliche Fluchtwege und die neueste Sicherheitstechnologie. Der "Autobahnerhalter" griff aber auch schon im Vorhinein tief in die Tasche – 1,8 Millionen Euro machte man locker, um die Arlbergpassstraße "fit" zu machen. Diese fungiert nämlich als Hauptausweichroute.

Zwei Stunden für Fahrt über Pass?

Größere Verkehrsbehinderungen sind vorprogrammiert – über den Pass darf nämlich fast alles rüber. Freie Fahrt gilt für Autos und Lkw ohne Anhänger sowie für Pkw mit Anhänger (auch Wohnwagengespanne), solange diese nicht mehr als 750 Kilogramm wiegen. Für Lkw mit Anhänger gilt für die Dauer der Sperre ein generelles Fahrverbot. Ausnahme: ein klar definierter Ziel- und Quellverkehr. Keine Einschränkungen gibt es für Busse und Wohnmobile. Für die Polizei sind die Auswirkungen noch vage. „An Spitzentagen werden wohl bis zu 700 Lkw über den Pass fahren. Da kann es vorkommen, dass man zwei Stunden braucht“, erklärt Bruno Falch, Postenchef in St. Anton. Um „schwarze Schafe“ frühzeitig aus dem Verkehr ziehen zu können, werden laut dem Beamten eigene Kontrollstellen eingerichtet.

Ausweichrouten über Deutschland und die Schweiz

Laut Asfinag-Chef Klaus Fink könne es vor allem an Wochenenden zu Verzögerungen kommen. Er rät, großräumig auszuweichen– etwa über den Fernpass, Rosenheim-München, Gotthard oder San Bernardino.

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