Multikulti in Paris

Zwischen Kömodie und Drama: “Heute bin ich Samba”

Kino
25.02.2015 12:57
Olivier Nakache und Eric Toledano drehten vor zwei Jahren mit "Ziemlich beste Freunde" eine der erfolgreichsten Komödien der vergangenen Jahrzehnte. Allein in Österreich begeisterte die Geschichte des schwarzen Pflegers und des gelähmten Adligen fast 730.000 Zuschauer. In "Heute bin ich Samba" greift das Regie-Duo nun erneut das Thema des Fremden und Anderen auf. Ab 27. Februar im Kino.

Der Senegalese Samba (Omar Sy) lebt seit zehn Jahren illegal in Frankreich. Mit einem Job in Aussicht beantragt er Aufenthaltspapiere – und landet in Schubhaft. Unterstützung erfährt er durch Alice (Charlotte Gainsbourg), eine labile Karrieristin, die sich für Migranten stark macht. Es knistert. Beide müssen lernen, sich von Vorurteilen und Skepsis zu befreien.

Ein Film von den Regisseuren von "Ziemlich beste Freunde", der weder radikal noch rigoros ist und auf Empathie setzt, sich aber nicht so recht zwischen Sozialdrama und Romantic Comedy zu entscheiden vermag. Das Bemühen, der Einwanderer-Problematik mit befreiendem Humor und Multikulti-Flirt zu begegnen, greift nicht wirklich.

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