Veruntreuung:

Polizist vor Gericht

Kärnten
25.02.2015 00:01
Ein hochrangiger Kärntner Polizist wird sich in Kürze vor Gericht verantworten müssen: Dem leitenden Beamten werden die Veruntreuung von Strafgeldern sowie verbotene Geschenkannahme vorgeworfen. Das Geld soll der Polizist übrigens in Casinos verspielt haben.

Aufgedeckt und angezeigt haben den brisanten Fall die eigenen Kollegen des Polizisten. 300 Euro Bargeld „für die Kaffeekasse“ soll der Polizist von einem Hausbesitzer angenommen haben, damit die Beamten ein Auge auf dessen Grundstück werfen, während er auf Urlaub weilt. Das Geld soll der Beamte aber in die eigene Tasche gesteckt haben – so der Vorwurf gegen den Polizisten, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt. Außerdem soll der Polizeibeamte Strafgelder unterschlagen haben.

„Die Anklage ist fertig“, heißt es dazu bei der Staatsanwaltschaft. Dienstrechtlich gab es für den Beamten bis dato noch keine Konsequenzen“, so Polizei-Sprecher Rainer Dionisio. „Die disziplinären Maßnahmen hängen vom Urteil ab.“

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