Di, 18. September 2018

Wilde Fahrzeuge

13.02.2015 10:58

Die idealen Autos für Mikl-Leitners Einkaufsliste

Fast 300 Millionen Euro stellt die Regierung Johanna Mikl-Leitner für die Terrorbekämpfung zur Verfügung. Mit dieser flotten Summe darf die Innenministerin auf Einkaufstour gehen und soll durch massive Investitionen in Personal und Ausrüstung für Sicherheit in Österreich sorgen. Auch Hubschrauber müssen her, und gepanzerte Fahrzeuge dürfen natürlich ebenso nicht fehlen. Hier sehen Sie die wildesten Polizeifahrzeuge, die ideal für Mikl-Leitners Einkaufsliste erscheinen. Ob solche "Monster" auch einmal bei uns zum Einsatz kommen?

Während noch vor wenigen Jahrzehnten die Polizei auf VW-Käfern, Fahrrädern oder sogar zu Fuß den bösen Buben hinterherhetzen musste, hat sich seither einiges getan. Durch die neuen sicherheitstechnischen Herausforderungen und nicht zuletzt durch die steigende Terrorgefahr hat die Exekutive aufgeholt.

Fast 300 Millionen Euro für Aufrüstung der Polizei
Der nächste Schritt zu einer modernen Ausstattung der Polizei wurde im Jänner von der Regierung beschlossen, indem sie ein 260 bis 290 Millionen Euro unfassendes Sicherheitspaket absegnete, mit dem Mikl-Leitner aufrüsten darf. Das betrifft auch den Fuhrpark der Polizei. Betagte Panzerwagen sollen bald ausgedient haben und durch hochmoderne Fahrzeuge ersetzt werden.

Als Beispiel könnten Mikl-Leitner die USA dienen, die bei der Verbrechensbekämpfung seit jeher auf mächtige Fahrzeuge setzen - auf "Police Interceptor Utility" von Ford oder "Charger Pursuit" von Dodge etwa. Unser Nachbar Deutschland hat sich in den letzten Jahren zahlreiche Pick-up-Trucks von Ford besorgt. Mit ähnlichen Modellen hat auch die österreichische Exekutive schon Erfahrung gesammelt, denn die Cobra benutzt unter anderem auch den schwer gepanzerten F-550 mit 360 PS und Rammschutz.

Verteidigungsministerium könnte im Ernstfall aushelfen
Mikl-Leitner plant zusätzlich die Anschaffung von Hubschraubern, besserer Schutzausrüstung, IT- und Observationstechnik und neuer Kommunikationsmittel sowie von 100 Spezialisten. Außerdem hat man sich mit dem Verteidigungsministerium bereits darauf verständigt, im Ernstfall auch auf Radpanzer und sogar Hubschrauber zurückgreifen zu können. Weiters werden zusätzliche moderne ballistische Schutzwesten und -helme sowie Langwaffen für Spezialkräfte gekauft.

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