Der Neujahrswechsel ist zwar noch in eher weiter Ferne, in Wörgl im Tiroler Bezirk Kufstein kam es jedoch schon am Samstag zu einem fürchterlichen Unfall mit einem Feuerwerkskörper. In der Hand eines Buben (11) explodierte ein Böller, wodurch mehrere Finger und der Daumen teilamputiert wurden.
Der folgenschwere Unfall ereignete sich um kurz nach 14 Uhr. Vier Kinder hantierten in Wörgl mit einem Böller, der keine Zündschnur hatte. „Nachdem der Böller durch den Elfjährigen zweimal nicht gezündet werden konnte, drückte der Bub die Membrane am Ende ein und versuchte es erneut“, schildert ein Sprecher der Polizei.
Durch den lauten Knall mit starker Rauchentwicklung und das Schreien des Kindes wurden umliegende Anrainer aufmerksam und verständigten die Rettung.
Ein Sprecher der Polizei
Notarzthubschrauber im Einsatz
Folglich explodierte der Knallkörper in seiner rechten Hand, „wodurch es zur Teilamputation des rechten Daumens und weiterer Fingerglieder kam“. Durch den lauten Schrei des Buben wurden mehrere Anrainer auf die Situation aufmerksam und alarmierten die Rettungskräfte.
Ein Notarzthubschrauber flog den Elfjährigen schlussendlich in die Innsbrucker Klinik.
Knalltrauma erlitten
Einer der anderen drei anwesenden Buben (9) erlitt durch den lauten Knall ein Knalltrauma. „Er wurde zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus Kufstein gebracht.“ Unterdessen blieben die anderen beiden Burschen (8 und 9) unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.
Weitere Ermittlungen der Polizei sind im Gange.
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