Zu einem spektakulären Einsatz mussten am Mittwochabend um 17.08 Uhr drei Feuerwehren des Bezirks Liezen (Steiermark) ausrücken: In Pruggern-Michaelerberg war bei einem Landemanöver ein Paragleiter in einer 30-kV-Freileitung hängen geblieben! Durch den ausgelösten Kurzschluss fiel zwischen Niederöblarn und Aich stundenlang der Strom aus.
Um 17.08 Uhr heulten Mittwochabend im oberen Ennstal die Sirenen: Die Feuerwehren Gröbming, Pruggern und Michaelerberg waren zu einem außergewöhnlichen Einsatz nach Pruggern-Michaelerberg alarmiert worden. Offenbar bei einem Landesmanöver war ein Paragleiter mit seinem Schirm in eine 30-kV-Leitung gestürzt und darin hängen geblieben! „Daraufhin kam es zu einem Kurzschluss, zwischen Niederwölz und Aich fiel in allen Orten der Strom aus“, berichtet Feuerwehr-Sprecher Christoph Schlüßlmayr der „Krone“.
Den 41 Kräften der Feuerwehr gelang es schließlich, gemeinsam mit sieben Mitarbeitern des E-Werks, den Bruchpiloten aus den Seilen zu schneiden und ihn danach mit einer Rettungsplattform zu bergen. „Er wurde zur Abklärung ins Spital gebracht, dürfte ersten Informationen nach aber unverletzt geblieben sein“, so Schlüßlmayr.
Im Einsatz standen auch Rotes Kreuz, Notarzt und die Polizei, die Erhebungen zur Unfallursache einleitete. Hunderte Haushalte waren stundenlang ohne Stromversorgung.
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