„Hände weg, Schlange“

Plötzlich kracht‘s zwischen Torres und Ex-Kollegen

Champions League
21.10.2026 15:07

Dicke Luft zwischen Ferran Torres und Raphinha! Nachdem sich PSG im Champions-League-Kracher gegen den FC Barcelona mit 4:2 durchsetzen konnte, schaute Ferran Torres – seit Sommer im Trikot der Franzosen – bei seinen ehemaligen Teamkollegen vorbei, um mit ihnen zu quatschen und zu scherzen. Raphinha war allerdings nicht gerade in Plauderlaune ...

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Während der Spanier von den meisten Barca-Spielern mit einem Lächeln begrüßt wurde, blieb Raphinhas Miene ernst. Auf die Szene angesprochen meinte Torres später in der Mixed Zone: „Nach dem Spiel bin ich rübergegangen, um meine ehemaligen Teamkollegen zu begrüßen. Wir haben herumgealbert, und ich habe gemerkt, dass Rafa nicht gelächelt hat. Ich habe versucht, mit ihm zu scherzen und habe ihn berührt, aber er hat mich sofort weggestoßen.“

Sauer wegen Wechsel
Der Brasilianer sei jemand, der seinen Ärger nur schwer verbergen kann, so Torres, der vermutet, dass sein ehemaliger Teamkollege ihm den Wechsel nach Paris nach wie vor übel nimmt.

Ferran Torres
Ferran Torres(Bild: EPA/YOAN VALAT)

„Er hat mich angesehen und gesagt: ‘Nimm deine Hände weg von mir, Schlange!‘ Und ehrlich gesagt, ich habe ihn verstanden. Ich kenne Rafa: Wenn er wütend ist, denkt er nicht immer darüber nach, wie seine Worte klingen. Ich wusste, dass er mich nicht beleidigen wollte — er wollte mir nur klarmachen, dass er immer noch sauer ist wegen dem, was ich bei meinem Abschied gesagt habe“, schilderte der 26-Jährige. 

Hintergrund: Vor seinem Wechsel zu PSG hatte Torres kein Geheimnis aus seiner Unzufriedenheit in Barcelona gemacht und sich offen für einen Transfer zum Champions-League-Sieger ausgesprochen.

„Nicht da, um Freundschaft zu schließen“
Worte, die man als Mitspieler ungern hört, wie Raphinha nach Abpfiff selbst erklärte: „Ich bin nicht da, um mit irgendwem Freundschaft zu schließen. Wir haben nicht mal richtig miteinander gesprochen, bevor er beschlossen hat, Barcelona zu verlassen, also weiß ich nicht, warum er zurückkam und erwartet hat, dass ich so tue, als wäre zwischen uns alles in Ordnung. Als er zu uns kam, hatte er ein Lächeln im Gesicht. Vielleicht fand er es lustig, vielleicht dachte er, er sei zu einem besseren Team gewechselt. Ich weiß es nicht, aber ich war nicht in dieser Stimmung. Pedri kann mit ihm scherzen, Lamine kann mit ihm scherzen. Das ist deren Sache. Aber er soll nicht erwarten, dass ich das auch mache, besonders nach dem Spiel, das wir gerade hatten.“

Von langer Dauer dürfte der Zwist der beiden Stürmer jedoch nicht gewesen sein. „Das Lustigste war, dass er mich später zu sich gerufen und umarmt hat. Da wusste ich, dass alles in Ordnung ist. Es gibt keine schlechten Gefühle zwischen uns. Ich habe mich gefreut, meine ehemaligen Teamkollegen wiederzusehen, und ich weiß, dass Rafa sich im Grunde auch gefreut hat, mich zu sehen. Er musste mich nur daran erinnern, dass er nicht alles vergessen hat“, beschwichtigte Torres.

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