Täter auf der Flucht
Schönheitschirurg in Klinik in Marbella getötet
Am Donnerstag ist ein Schönheitschirurg in seiner Klinik im spanischen Marbella getötet worden. Ein vermummter Mann habe mehrfach auf den 57-Jährigen geschossen, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Polizei. Der Arzt war früher auch in Österreich tätig.
Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittlerinnen und Ermittler von einem gezielten Angriff aus und prüfen verschiedene Möglichkeiten. So werde etwa ein Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Schönheitschirurgen untersucht, hieß es. Hinweise auf eine Verbindung zur organisierten Kriminalität gibt es nicht.
Der Arzt wurde von mehreren Kugeln auch am Kopf getroffen. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten das Leben des 57-Jährigen nicht mehr retten. Er starb noch am Tatort. Der vermummte Angreifer konnte unerkannt auf einem Motorrad fliehen. Die Polizei schließt derzeit nicht aus, dass er Unterstützung eines Komplizen gehabt haben könnte. Festnahmen gab es aber zunächst nicht.
Hier sehen Sie ein Foto von dem erschossenen Arzt:
Medien berichteten, dass der Chirurg auch einen deutschen Pass gehabt habe. Zur Nationalität machten die Behörden keine Angaben. Der Schönheitschirurg war Gründer einer privaten Klinik für plastische Chirurgie in Marbella und zuvor ungefähr zehn Jahre an Krankenhäusern in Málaga und Marbella tätig. Seine Ausbildung absolvierte er in Südafrika. Später war er auch in Österreich, Deutschland und Großbritannien tätig.

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