Heftiger Gegenwind für Alexander Zverev! Die Australierin Rennae Stubbs, einstige Nummer eins im Doppel, ärgert sich über das Verhalten des Deutschen zwischen den Ballwechseln und spricht sogar von einer „Schande“ im Tennis-Zirkus.
„Habt ihr den US-Open-Finalisten Ben Shelton gesehen? Er stand da, als würde er darauf warten, dass seine Freundin ihm einen Kaffee holt. Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpralle, diesmal waren es zwölf“, schimpft Stubbs über die Routine von Zverev in ihrem Podcast.
„Wir müssen ihn bloßstellen“
Und sie geht sogar noch weiter! Die sechsfache Grand-Slam-Siegerin (4x im Doppel, 2x im Mixed) fordert in Zukunft Buhrufe aus dem Publikum: „Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen!“
Wirbel um Aufschlagmarotte
Mit seiner Aufschlagmarotte hatte Zverev bei den US Open für viel Wirbel gesorgt. Der Deutsche, der das Turnier für sich entscheiden konnte, ließ den Ball beim Grand-Slam-Turnier in New York sehr oft aufspringen, bevor er servierte. Vor dem zweiten Aufschlag gibt es dafür bislang keine Zeitbegrenzung. Beim ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Unparteiische den Spielstand angesagt hat.

Gegner verärgert – kommt neue Regel?
Zverevs unterlegener Halbfinalgegner Karen Chatschanow aus Russland hatte sich über die Marotte von Zverev beschwert. Der Amerikaner Ben Shelton sprach sich nach dem verlorenen Endspiel wie etwa auch Legende Boris Becker für eine Regeländerung aus.
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