Werbeanzeigen auf Sozialen Medien wurden einer 64-Jährigen aus dem Bezirk Völkermarkt zum Verhängnis. Statt attraktiven Kursgewinnen auf einer vermeintlichen Trading-Plattform verlor sie über 100.000 Euro.
Ende Juli stieß die 64-jährige Frau aus dem Bezirk Völkermarkt auf die Werbungen für eine Trading-Plattform auf Sozialen Medien. Über einen Messenger-Dienst wurde schnell Kontakt zu einem vermeintlichen Broker hergestellt. „Er wies die Frau an, mehrere Überweisungen auf verschiedene Geldkonten durchzuführen“, berichtet die Polizei.
Und auf der falschen Plattform schien alles gut zu laufen. „Ihr wurde ein stets wachsender Kontostand angezeigt. Die Frau beantragte schließlich Auszahlungen“, so die Polizei weiter. Diese wurden ihr zwar „genehmigt“, doch aufgrund angeblich offener Steuern und interner Fehlbuchungen kam es zu keinen Überweisungen.
„Da immer noch keine Auszahlungen getätigt wurden, kontaktierte sie schließlich ihre Bank, die sie auf den Betrug aufmerksam machte“, berichtet die Polizei. Durch die Betrügerei verlor die Frau letztendlich über 100.000 Euro.
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