Parndorfs offensive Wunderwaffe Ebrima Fofana wird im Winter wohl wieder weg sein. Der blutjunge Stürmer aus Gambia soll dem Ostligisten Geld bringen. Wartet nun die Bundesliga für den pfeilschnellen Angreifer?
Zwei Treffer in sieben Ostliga-Partien sind kein Monster-Wert. Statistik ist aber auch nicht alles. Vor allem, wenn man von Parndorfs Angriffs-Flitzer Ebrima Fofana spricht. Der bereits im Winter vor einem Wechsel steht!
Parndorfer Goldgriff
Denn wie die „Krone“ weiß, plant der rot-goldene Klub den Abgang seiner Offensivwaffe. Keineswegs aufgrund von Unzufriedenheit, vielmehr mit Weitblick. Der Stürmer aus Gambia unterschrieb bekanntlich am letzten Tag der Übertrittszeit vor einigen Wochen einen Einjahresvertrag am Heideboden. Heißt: Im kommenden Sommer wäre der 19-Jährige zum Nulltarif zu erwerben. Dementsprechend würde der SC/ESV in Sachen Ablöse durch die Finger schauen, müsste man den Goldgriff kostenlos ziehen lassen.
„Ding der Unmöglichkeit“
„Wir sehen, was er kann. Das bleibt auch anderen Vereinen nicht verborgen. Ihn zu halten, wird ein Ding der Unmöglichkeit“, sagt Coach Paul Hafner. Apropos nicht zu halten. Vor allem für die Verteidiger stellt der pfeilschnelle Mann ein erhebliches Problem dar. „Er hat einen riesigen Tempovorteil, das ist ein massives Plus für unser Spiel.“ Genießen, solange man es noch kann in Parndorf. Zwar kommt „Kohle“ in die Vereinskassa, aber der Verlust Fofanas im Winter wird sportlich dennoch schmerzen.
Bundesligisten dran
Die Frage wird sein, wer den Rohdiamanten final schleifen und sein vorhandenes Talent in vollster Prägung herauskitzeln kann. Laut „Krone“-Infos beschäftigen sich – spätestens nach dem Cup-Auftritt gegen den WAC – auch Bundesligisten mit Fofana.
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