Große Unruhe bei der Fußball-Nationalmannschaft des Kosovo: Die vom früheren ÖFB-Teamchef Franco Foda betreute Equipe könnte Ende September in der Nations League beim Duell mit Österreich stark geschwächt antreten! Denn mehrere Spieler der Kosovaren wollen wegen Unstimmigkeiten mit der Verbandsspitze rund um Präsident Agim Ademi bis auf Weiteres nicht mehr für ihr Nationalteam spielen …
Mit Amir Rrahmani ist dabei ausgerechnet der bisherige Kapitän des zuletzt in der WM-Qualifikation so stark aufgetretenen Kosovo-Teams der Anführer des Protests. Der 32-jährige Innenverteidiger der SSC Napoli monierte dieser Tage etwa „mangelnde Professionalität im Verband“, „anhaltende Meinungsverschiedenheiten“ und vor allem auch „koordinierte Attacken“ gegen seine Person.
„Wir werden nicht spielen, bis ...“
Es blieb freilich nicht bei Rrahmani als mit dem Fußball-Verband des Kosovo unzufriedenem Führungsspieler: Der Kritik des 67-fachen Teamspielers schlossen sich nach Medienberichten auch andere namhafte Mannschaftsstützen wie Florent Muslija, Milot Rashica oder Vedat Muriqi an. „Wir werden nicht spielen, bis Ademi als Präsident des Verbands FFK zurücktritt“, heißt es demnach vonseiten der Spieler.
Welche Seite sich in diesem Zwist zwischen Spielern und Verband durchsetzen wird, ist aktuell unklar – die Aussicht auf einen massiv geschwächten Kader dürfte Teamchef Foda vor den anstehenden Nations-League-Spielen allerdings keine Freude bereiten …
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