Mönchengladbach und Didi Kühbuaer – die (von Gerüchten untersetzte) Konstellation hatten wir schon einmal in der medialen Verlosung. Durch die Entlassung von Trainer Eugen Polanski erhält sie jetzt einen neu aufgeladenen Spin.
Horst Steffen. Christian Eichner. Und ein gewisser Dietmar Kühbauer. Sie alle sollen als aussichtsreiche Kandidaten auf den Posten des Gladbach-Trainers gelten. Zum Beispiel will der deutsche Nachrichten-Riese NTV das in Erfahrung gebracht haben.
Interessant: Vor nicht einmal einer Woche hatte sich Sky-Experte Didi Hamann aus dem Fenster gelehnt – und via Sky-Podcast Didi Kühbauer bei Gladbach ins Spiel gebracht.
Stelle jetzt tatsächlich frei
Kühbauer erledige seine Arbeit „mit einer gewissen Reife und einer gewissen Ruhe“, so Hamann. Zu Gladbach, schon unter der Woche gehörig unter Druck, würde „Don Didi“ gut passen, meinte Hamann. Ein paar Tage später ist der dortige Trainerposten tatsächlich frei. Nach der 0:5-Niederlage in Freiburg musste Gladbach-Coach Eugen Polanski den Hut nehmen. Die hohe Niederlage beim Europa-League-Teilnehmer war Gladbachs dritte im dritten Spiel.
Wie realistisch ist die Option Kühbauer? Eine relativ einfache Antwort könnte lauten: Er hat erst vor Kurzem den Vertrag beim LASK verlängert, hat zudem jetzt die Möglichkeit, sich mit den Linzern in der Champions League zu präsentieren, also: gar nicht. Andererseits hat Kühbauer nie ein Hehl draus gemacht, es schon noch einmal im Ausland, vorzugsweise in Deutschland, zu versuchen und wissen zu wollen.
Und der HSV?
Da mutet es ja zumindest interessant an, dass Sky-Experte Hamann ihn auch beim Hamburger SV als möglichen Kandidaten sieht. Dort ist akut zwar keine Stelle frei, allerdings hält der HSV nach zwei Bundesliga-Runden bei zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 0:7. Und heute geht’s auswärts gegen RB Leipzig ...
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