Barca-„Co“ knallhart

Badeschlapfen? Adeyemi beißt sich die Zähne aus

La Liga
01.09.2026 14:49
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Man wird ja wohl noch mit Badeschlapfen zum Auslaufen aufkreuzen dürfen – dachte sich wohl Neo-Barca-Legionär Karim Adeyemi. Und machte damit sichtlich die Rechnung ohne den offenbar recht prinzipientreu gestrickten Co-Trainer des FC Barcelona.

Der Reihe nach: Adeyemi, im Sommer von Dortmund zu Barca gewechselt, wurde am Dienstagabend beim 5:2-Sieg gegen Rayo Vallecano in der 76. Minute eingewechselt. Er lieferte in der verbliebenen Viertelstunde recht solide ab, unter anderem legte er den zweiten Treffer von Lamine Yamal an diesem Abend auf. Soweit so unspektakulär.

Unterhaltsam, ja dezent skurril wurde es nach Schlusspfiff. Als die TV-Live-Übertragung an sich längst beendet war. Aber das heißt im Internet- und Social-Media-Zeitalter noch lange nichts. Spätestens jetzt weiß das auch Karim Adeyemi. Denn irgendwer hält immer (mit der Handy-Kamera) drauf, wenn‘s schräg wird. So auch in diesem Fall.

Badeschlapfen – wo ist das Problem?
Also stapfte Adeyemi von der Kabine noch einmal aufs Spielfeld hinaus – für jene, die nicht über die vollen 90 Minuten kickten, war Auslaufen angesagt. Kein Problem für Adeyemi. Nur seine Schuhwahl mutete dezent verwirrend an. Tatsächlich zog es der Offensiv-Wirbelwind vor, schlicht mit Badeschlapfen aufzukreuzen. Und wollte darin partout kein Problem erkennen. Ungläubig gestikulierte er, als ihm der Co-Trainer von Barca erklärte, dass das Schuhwerk nicht seinen Vorstellungen entsprach. Nach ein bisserl Argumentationsarbeit – und einem gerüttelt‘ Maß Standhaftigkeit – ging‘s dann aber eh: Adeyemi schlurfte zurück in die Kabine und kam mit angemessener Fußbekleidung zum Auslaufen. Na bitte.

Der FC Barcelona hat indes in seinem dritten Saisonspiel in der spanischen Fußballliga den dritten Sieg geholt. Der Titelverteidiger setzte sich am Montag vor Heimpublikum gegen Rayo Vallecano mit 5:2 durch und führt damit die Tabelle aufgrund der um zwei Treffer besseren Tordifferenz vor Real Madrid an.

Für die Barca-Treffer zeichneten Raphinha (19., 71.), Lamine Yamal (21., 90.) und Florian Lejeune (51./Eigentor) verantwortlich.

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