





Florianis aus Niederösterreich kämpfen unter herausfordernden Bedingungen täglich gegen Brände auf der Mittelmeerinsel Sardinien: Bei 40 Grad Celsius, bei 30 km/h Wind und hügeligem Gelände eilen sie ihren italienischen Kameraden zu Hilfe und stehen ihnen im Löscheinsatz bei. Und sie lernen auch dazu.
Auch in der zweiten Woche ihres Unterstützungseinsatzes auf Sardinien, der zweitgrößten Mittelmeerinsel, waren die niederösterreichischen Feuerwehrleute schwer gefordert. Nachdem das erste Kontingent mit 25 Einsatzkräften nach einer Woche heimgekehrt ist, waren nun abermals 25 Florianis so gut wie täglich im Brandeinsatz. Und das unter schwersten Bedingungen, wie Temperaturen um 40 Grad Celsius, Windgeschwindigkeiten von 30 km/h – und noch dazu auf sehr hügeligem Terrain.






Wassersparendes Löschen
„Die sardische Taktik, extrem sparsam mit Löschwasser umzugehen, ist äußerst interessant und funktioniert in diesem Gelände sehr gut“, resümiert Teamleader Stephan Steller über neue Erfahrungen. Denn gerade die unterschiedlichen Herangehensweisen der italienischen Kollegen seien besonders wertvoll. Auch Landesfeuerwehr Chef Didi Fahrafellner und sein Stellvertreter Martin Boyer verschafften sich einen Überblick im Kampf gegen Wald und Vegetationsbrände und zogen ihre Lehren.
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