Die Debatte rund um den Salzburger Hauptbahnhof spitzt sich zu. Die „Krone“ ist zum dritten Mal binnen einer Woche zum Lokalaugenschein vor Ort. Diesmal mit dabei: FPÖ-Stadtchef Paul Dürnberger, dem die fehlende Kontrolle am Südtiroler Platz seit Monaten sauer aufstößt.
„Gewalt und Belästigung passieren hier regelmäßig und keiner schaut hin“, sagt FPÖ-Klubobmann Paul Dürnberger direkt am Vorplatz des Salzburger Hauptbahnhofs zur „Krone“.
Am Dienstagvormittag bietet sich ein ähnliches Bild, das auch Dürnberger beobachtet. Den Politiker stört vor allem, dass es hier keine Kontrollinstanz vor Ort gibt. Niemand könne schnell eingreifen, falls etwas passiere. Passanten teilen diese Sorge, wie sie der „Krone“ bereits im Vorfeld berichteten: „Ich wurde hier schon einmal als Hure und Nutte beschimpft, weil ich einem Bettler, der gefragt hat, keine Zigarette geschenkt habe“, schildert eine Frau.
Fälle wie dieser wundern Dürnberger nicht. „Das zeigt, wie weit es die Verlierer-Mentalität dieser Stadtpolitik gebracht hat“, schießt er gegen die Stadtregierung. Demnach solle die Bevölkerung keine Angst vor Kriminellen haben müssen. „Diese sollen sich vor der Überwachung fürchten“, so der blaue Politiker. Seine Partei pocht vehement auf die Einführung einer Stadtwache.
FPÖ würde nur Österreicher und EU-Bürger einstellen
„Man sollte mit mindestens zwölf gut ausgebildeten Sicherheitskräften anfangen, die permanente Präsenz am Südtiroler Platz zeigen“, fordert er. Dafür solle das Ordnungsamt umgewandelt werden. „Angestellt werden sollen nur Bürger aus Österreich und der EU“, fordert Dürnberger. „Sie sollen den Trinkern das Bier wegnehmen, damit sie gar nicht erst zum Trinken anfangen. Polizei, Stadtwache und Sozialarbeiter müssen hier eng zusammenarbeiten“, appelliert der FPÖ-Klubobmann.
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