Kinder und Jugendliche

60 Millionen Euro für neues Therapie-Zentrum

Salzburg
26.08.2026 13:30

Das Sozial-Pädagogische Zentrum des Landes wird abgerissen und neu gebaut. Das soll die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen verbessern. Einrichtungen vom Institut für Heilpädagogik bis zu einer Primärversorgungseinheit ziehen ein. Das Land lässt sich das „Therapie-Zentrum“ 60 Millionen Euro kosten. 

Einrichtungsleiterin Petra Wörthner schildert, dass das Team in dem Haus an der Kleßheimer Allee, das aus den 1950er-Jahren stammt, schon seit Jahren an Grenzen stößt: „Wir kümmern uns um Kinder mit ganz speziellen Bedürfnissen. Das ist es vor allem mit der Lichtsituation schwierig.“

Projektbesprechung: So soll der Neubau ausschauen.
Projektbesprechung: So soll der Neubau ausschauen.(Bild: Sabine Salzmann)

Jetzt kommt ein Neubau. Das Salzburger Architekturbüro „Schwarzenbacher Struber“ hat den Zuschlag bekommen. Einziehen werden das Institut für Heilpädagogik, das Ambulatorium Am Ball (derzeit am Gelände der Gehörlosenschule), Mutter-Kind-Stellen sowie eine Primärversorgung für Kinder und Jugendliche. „Wir holen die ärztliche Versorgung mit herein und wollen, dass es hier kurze Wege für die betroffenen Familien gibt“, heißt es.

Zitat Icon

Es wird ein funktionales Gebäude mit Grün auf allen Ebenen.

Christian Struber, Architekt

Der Andrang ist jedenfalls groß: Im Institut für Heilpädagogik lag die Wartezeit schon bei einem Jahr, aktuell werden betroffene Familien rund neun Monate lang vertröstet. 50 Anmeldungen gab es allein im September. Die Kapazitäten wollen im Neubau erhöht werden. 

Vorarbeiten und der behördliche Genehmigungsprozess starteten bereits. Im Frühjahr 2028 soll das alte Gebäude abgerissen werden und der Neubau am Standort starten.

Die Einrichtungen übersiedeln während der Bauphase an die Aigner Straße. Die 60 Millionen Euro Projektkosten sind beim Land schon seit Jahren reserviert. „Es ist immer schwer, derartige Projekte in Zeiten eines knappen Budgets umzusetzen. Hier müssen wir aber reagieren. Es gibt dazu eine Regierungsübereinkunft“, betont Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP). Geht alles nach Wunsch der Planer, wird 2030 eröffnet.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Salzburg
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung