Der in der Schule untergebrachte Kindergarten in Köstendorf wird zu klein. Eine Gruppe kommt als schnelle Lösung vorerst in Containerdorf unter. Grund für den Platzmangel ist ein Baulandmodell, welches viele Familien anlockte. Das Containerdorf stand bereits in Eugendorf.
„Früher ist es sich immer gut ausgegangen“, sagt Köstendorfs Bürgermeister Wolfgang Wagner (ÖVP) und fügt hinzu: „Durch unser Baulandmodell gibt es jetzt aber mehr Familien und damit auch mehr Kinder.“ Der momentane Kindergarten im Gebäude der Volksschule bietet nicht genug Platz und für einen Neubau muss erst ein Grundstück gefunden werden. Bis 2029 soll es ein neues Gebäude geben, ist der Ortschef zuversichtlich.
Mit 14. September ziehen gut 20 der 120 Kinder in den „Wiesenwürfel“, wie die Containeranlage in der Gemeinde genannt wird. Ein Grundbesitzer hat zugestimmt, das Ausweichquartier in unmittelbarer Nähe zu Schule und Kindergarten zu errichten.
Die Container sind dabei nicht neu. Sie waren zuvor jahrelang in Eugendorf im Einsatz, bis dort heuer die neue Kindertagesstätte im Ortsteil Reitberg eröffnet wurde. „Wir haben jetzt noch ein Dach daraufgesetzt, um künftig auch gegen die Hitze gerüstet zu sein“, so Wagner.
Für ihn wirkt es, als wäre ein kleines Dorf mitten in einen Obstgarten gestellt worden. Die Gemeinde nimmt für die Lösung 180.000 Euro in die Hand. Viele Arbeiten wurden dabei vom eigenen Bauhof erledigt.
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