Stürmer Justin Forst

Admira-“Chancentod“ mit Hang zu Traumtoren

2. Liga
21.08.2026 14:18

Wenn er trifft, wirds meistens sehenswert: Admira-Stürmer Justin Forst ist immer wieder für ein Traumtor gut, seine sonstige Chancen-Ausbeute bringt Sportdirektor Ralf Muhr aber regelmäßig zur Verzweiflung. Der „Krone“ verriet der 23-Jährige, woran das liegt ...

„Die Dinger, die er machen muss, macht er zu oft leider nicht. Dafür haut er dann hin und wieder einen Kracher raus.“ Admira-„Chancentod“ Justin Forst bringt seinen Sportdirektor Ralf Muhr regelmäßig zur Verzweiflung – nicht aber dann, wenn dieser wieder einmal ein Traumtor erzielt.

So wie im letzten Spiel gegen Sturm II, als der 23-Jährige mit seinem Volley ins Kreuzeck den ersten Südstädter Saisonsieg einleitete. Und damit auch eine persönliche Durststrecke beendete, erstmalig in dieser Spielzeit netzte. „Dieses Erfolgserlebnis war brutal wichtig. Sowohl für uns als Team, als auch für mich persönlich“, atmet der Innsbrucker durch.

Gegen Sturm II ging Forst (am Ball) der Knopf auf
Gegen Sturm II ging Forst (am Ball) der Knopf auf(Bild: GEPA)

„Nicht gut genug für Ablöse“
Aufgrund der Verletzung von Sturmpartner Alex Schmidt ist er nach wie vor die einzig fitte Option in der Spitze. Umso wichtig, dass ihm jetzt endlich der Knopf vor dem Tor aufgegangen ist. „Nicht gut genug“„Ich spüre, dass aktuell mehr von mir abhängt. Habe ich vorne einen schlechten Tag, tut sich die Mannschaft auch schwer. Treffe ich, geht alles leichter von der Hand“, weiß Forst, für den ein Abgang im Sommer nie Thema war.

Die Zeit in der Südstadt war für den Tiroler bislang ein Auf und Ab.
Die Zeit in der Südstadt war für den Tiroler bislang ein Auf und Ab.(Bild: GEPA)

Kopfblockade vor dem Tor
„Ich habe bei der Admira noch ein Jahr Vertrag. Damit jemand die Ablöse zahlt, war ich letzte Saison nicht gut genug“, grinst er. Liegt ebenso an der Abschlussschwäche unmittelbar vor dem Kasten. „Manchmal denke ich bei guten Möglichkeiten zu viel nach, mache mir enormen Druck. Da fällt es mir leichter, einfach mal aus der Distanz draufzuhauen“, ortet der Stürmer eine Kopfblockade.

Dass sich diese mit dem ersten Saisontor aber gelöst hat, möchte Forst im freitägigen (20.30) Duell mit der Vienna bestätigen. „Heimspiel am Freitagabend – besser geht’s nicht. Nur das Flutlicht fehlt, dafür ist es noch zu hell. Vielleicht drehen sie es aber mir zuliebe in der zweiten Halbzeit auf.“

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