
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist Ende Juli auf 6,9 Prozent gestiegen. Aktuell beziehen 364.202 Menschen Leistungen des AMS. Insgesamt gibt der Staat für Arbeitslosengeld, Notstandshilfe und Schulungen rund 11 Milliarden Euro aus. Hinzu kommen Sozialhilfe und Mindestsicherung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für zuletzt 205.781 Personen. Die Asyl-Grundversorgung kostete 2025 knapp 500 Millionen Euro.
Doch 40 Prozent aller Arbeitslosen haben keine österreichische Staatsbürgerschaft. Unter Österreichern liegt die Arbeitslosenquote hingegen bei gut 5 Prozent. Diese Betrachtung ist wichtig, weil sie die Folgen einer völlig falschen Asyl- und Integrationspolitik verdeutlicht. Unverständlich bleibt, warum nicht genau erfasst wird, welche Kosten Drittstaatenangehörige in unserem Gesundheitssystem verursachen, welche Operationen durchgeführt werden und welche Pflege- sowie Pensionskosten entstehen.
Der Integrationsfonds hat aufgedeckt, dass in einzelnen Gruppen von Flüchtlingen nur 30 Prozent der erwerbsfähigen Personen tatsächlich arbeiten. Gleichzeitig muss die Caritas Sozialeinrichtungen wegen Kürzungen schließen, obwohl der Bedarf groß ist.
Österreich ist sehr großzügig und hätte das Recht, Gegenleistungen nach dem Vorbild des Zivildienstes vorzuschreiben. Dauerhafte Arbeitslosigkeit schafft Perspektivlosigkeit. Und die ist de facto kein Nährboden für Integration, sondern für soziale Spannungen und Kriminalität.
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