Nach 14 Jahren

Freund: „Es war nicht leicht für mich, zu gehen“

Nikolas Freund war sein ganzes Fußballerleben lang in der Red Bull Akademie. Im Sommer wagte er den Schritt zu Hertha Wels. Dort setzt man auf den Mittelfeldspieler.  Dass er der Sohn von Bayern-Sportdirektor Christoph Freund ist, spielt dort keine Rolle.

Sein ganzes Leben trug Nikolas Freund das Trikot von Red Bull Salzburg bzw. zuletzt von Kooperationsklub Liefering. Im Sommer war es nach 14 Jahren im Bullenstall Zeit für etwas Neues, ging der Salzburger zu Zweitligist Hertha Wels. „Alle haben mich super aufgenommen“, fühlt sich der Mittelfeldspieler schon wohl im Klub. Für die Trainings und Spiele reist er mit dem Zug nach Oberösterreich, denn er wohnt weiter in der Stadt Salzburg.

Nikolas Freund war 14 Jahre lang in der Red Bull Akademie.
Nikolas Freund war 14 Jahre lang in der Red Bull Akademie.(Bild: GEPA)

Hertha Wels setzt auf Nikolas Freund
Beim ersten Spiel der neuen Zweitliga-Saison zeigte Trainer Christian Heinle, warum man Freund geholt hat: nämlich als Stammspieler. Das war auch der Grund für seinen Wechsel: „Ich wollte viel spielen und mich weiterentwickeln. Wels hat sehr auf mich gesetzt.“ 

Auch wenn er seine Zukunft nicht bei den Bullen sieht, hat er sehr gute Erinnerungen an die lange Zeit in der Akademie. „Es hat extrem Spaß gemacht, war eine sehr schöne Zeit. Es war nicht leicht für mich, zu gehen“, fiel Freund die Entscheidung nicht leicht.

Freund duelliert sich mit Ex-Kollegen von Liefering
Kaum ist er weg, sieht er seine ehemaligen Kollegen schon wieder. Heute (18.30) gastiert er mit den Welsern in Grödig (Liefering spielt dort aufgrund des Supercups am kommenden Mittwoch). „Ungewohnt, aber ich freue mich darauf“, betonte Freund. Besonders das Wiedersehen mit seinen Freunden Jakob Zangerl, Jakob Pokorny und Emil Ganser wird schön – allerdings nur vor und nach dem Spiel. Während der 90 Minuten gibt es freilich keine Freundschaften, will der Neo-Herthaner seinen ehemaligen Kollegen zeigen, dass sie ihn noch gut gebrauchen könnten.

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