„Grüne Waffen“ gegen die Hitzewelle: So macht „Die Garten Tulln“ in Niederöstereich Naturoasen klimafit! Ein Lokalaugenschein.
Die Hitzewellen werden länger, Regen bleibt aus – und das eigene Fleckchen Grün im weiten Land gerät zunehmend unter Stress. Doch wie sich Grünflächen erfolgreich an den Klimawandel anpassen lassen, zeigt „Die Garten Tulln“ eindrucksvoll. Die Erlebniswelt ist längst mehr als ein Ausflugsziel: Sie ist ein lebendiges Freiluftlabor für die kleinen Naturparadiese der Zukunft.
Klimawandel in Gärten deutlich spürbar
„Die Folgen des Klimawandels sind auch in unseren Gärten und auf öffentlichen Grünflächen spürbar. Mit klimafitten Grünräumen schaffen wir widerstandsfähige Lebensräume für Mensch und Tier und sichern die Lebensqualität kommender Generationen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei einem Lokalaugenschein direkt zwischen Beeten, Sträuchern und anderer wundersamer Flora!
Das „Nie wieder gießen-Beet“
In den 70 Mustergärten wird vorgezeigt, wie sich Wasser sparen, Hitze reduzieren und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern lässt. Besonders eindrucksvoll ist das „Nie wieder gießen“-Beet: Lavendel, Prachtscharte, Bergminze oder Wüstensalbei trotzen dank ihrer natürlichen Anpassungsstrategien selbst langen Trockenperioden – und blühen trotzdem üppig.
Ebenso wichtig sind klimafitte Bäume. Arten wie Zürgelbaum, Gleditschie oder Hopfenbuche wirken an heißen Sommertagen wie natürliche Klimaanlagen. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung und schaffen angenehme Aufenthaltsräume.
Der Boden entscheidet über die Zukunft
Doch auch der Boden entscheidet über die Zukunft unserer Gärten. Entsiegelte Flächen, humusreiche Erde und Mulch speichern wertvolle Feuchtigkeit, während das sogenannte Schwammstadtprinzip Regenwasser im Boden hält, statt es ungenutzt abfließen zu lassen.
Selbst Gebäude können helfen, die Hitze zu bekämpfen. Begrünte Dächer und Fassaden senken Temperaturen, speichern Regenwasser und schaffen zusätzlichen Lebensraum für Insekten. Die „Wachsende Wand“ auf der „Garten Tulln“ zeigt, wie Klimaschutz direkt an der Hauswand beginnen kann.
Die Botschaft ist klar: Klimawandel lässt sich nicht wegdiskutieren – aber mit den richtigen Ideen können unsere Gärten auch in Zukunft grüne Oasen bleiben. „Die Garten Tulln“ liefert dafür schon heute die besten Antworten.
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