Am Montag startet der ORF seine Sommergespräche, Simone Stribl moderiert. Vor sechs Jahren wurde sie deshalb mit Hass-Mails überschüttet. Wie die Reporterin damit heuer umgeht, was neu ist und wie ihr eine Einschlaf-App gegen Nervosität hilft.
2020 hießen die Parteichefs noch Sebastian Kurz (ÖVP), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ), Norbert Hofer (FPÖ) und Werner Kogler (Grüne). Nur Beate Meinl-Reisinger (Neos) war damals schon im Amt. Als Simone Stribl das erste Mal die Sommergespräche im ORF moderierte, steckte Österreich noch mitten im ersten Jahr der Pandemie. Die Rede war von Babyelefanten, Lockdowns und finanziellen Hilfen vom Staat, koste es, was es wolle.
Nun darf Stribl wieder ran. Am Montag ist Leonore Gewessler von den Grünen ihr erster Gast in den Sommergesprächen 2026. Bis 7. September nehmen alle Spitzen der im Parlament vertretenen Parteien auf der Terrasse des ORF-Zentrums am Wiener Küniglberg Platz, bei Regen indoor. FPÖ-Chef Herbert Kickl darf als Vertreter der stimmenstärksten Partei als Letzter die Bühne nutzen. Er hat den Startvorteil, als Einziger nach dem Ende der Schulferien im Osten des Landes dranzukommen – das hilft üblicherweise bei den Quoten.
Bei ihrem Debüt vor sechs Jahren wurde Stribl von einer „Welle des Hasses“ überflutet, wie sie sagt. Ihr Interviewstil, die Fragen, ihr Aussehen, weitgehend alles wurde in Postings und E-Mails kritisiert, oft sehr derb, vieles unter der Gürtellinie. Sie habe eine Nacht darüber geschlafen, ob sie sich das ein zweites Mal antun will, sagt sie im „Krone“-Interview. Letztlich blieb ein klares Ja übrig.
Warum, was bei den heurigen Sommergesprächen anders ist und was nicht. Und über Äpfel, Yoga und Einschlafzeiten. Das Interview:
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